Wissenschaftsarbeit über Empathie/Hellsinne
Thema: Empathie und erwachende Gaben wie Hellsinne, heilende Fähigkeiten (“Sensitivität”), Entwicklung und Gesundheit mit dem Blick auf Salutogenese = Gesunderhaltung
Info über die Diplomarbeit mit Studie über sensitiv begabte Kinder bis ins Erwachsensein zum Thema Aufwachsen, Beziehungen und Selbst- und Weltverstehen im Wandel, Gesundheit und Lebensqualität u.m. mit dem Titel “Sensitivität – Chance oder Risiko?”, Christine Schüren, FH Kiel, Soziale Arbeit und Gesundheit. In diesem Text ist zu lesen:
- Nochmal das Thema in Kürze
- Wer soll mit der Arbeit, mit Forschung und Erkenntnissen angesprochen sein?
- Spirituelles: Entstehen des Themas
- Pionierarbeit: erstmalig im Unibereich Thema im deutschsprachigem Raum in Sozialer Arbeit, Medizin, noch rare in Psychologie und nach Forschung gemeinsam mit englischsprachigem Raum wenig zu finden auch in den Sozialwissenschaften, mehr im Text & Gutachten vom Berliner Institut für Sozialforschung
- Wo wird die Arbeit bisher eingesetzt? - Was hat sich daraus entwickelt?
- Gesellschaftliches Problem und Folgen, höhere Wahrnehmung als nicht-vorhanden anzusehen: Warum sollte Sensitivität endlich einbezogen werden ins Wissen auch von helfenden und lehrenden Professionen? Ein nützlicher Hinweis für die Einsetzbarkeit und Vielfalt.
Nochmal das Thema in Kürze
Gesundheit und Erkrankung und Genesung liegen dicht beieinander, je nachdem wie man Entwicklung anschaut. Sieht man sich als gesund oder krank, wenn Empathie, Sensitivität bzw. Medialität: Hellsinne sich regen? Wenn Vorahnungen dasind oder heilende Fähigkeiten wachwerden?
Es wird an Unis und Ausbildungsstätten bisher nicht gelehrt und im Volksmund ein wenig belächelt, aber doch als existent erfahren seit langem: Die Menschen haben ausser ihren fünf Sinnen mehr Wahrnehmungsmöglichkeiten und Fähigkeiten einschliesslich Organen/Drüsen, die sich damit entwickeln. Durch kulturelle Entwicklung ungünstiger Art ist es in Vergessenheit und Verdrängnis geraten. Heute zeigen immer mehr Menschen die scheinbar “erhöhte” Wahrnehmung: Empathie, Aurasehen, mehr Visionen, Intuition, Hellsicht. Es ist Gesellschaftsphänomen. Auch daher braucht es Aufmerksamkeit und Hinsehen, Zulassen und Fördern. Sonst kann es schmerzhaft werden.
Wer soll mit der Arbeit, mit Forschung und Erkenntnissen angesprochen sein?
Ziel ist die Integriertheit der Sinne in ihrer Vielfalt und Möglichkeit. Alle sind angesprochen. Besonders: Psychologen, (Sozial-)Pädagogen und Sozialarbeiter, Ärzte, darunter jene der Psychosomatik und Psychiatrie (von ihnen gab es positive Resonanz auf die Arbeit für die Erweiterung des Menschen- und Weltverständnisses), Lehrernde wie Professoren, Lehrbeauftragte und Mitarbeiter an Unis und Ausbildungsstätten im Gesundheits- und Bildungswesen, Schüler und Studierende aller Richtungen, Heilpraktiker, Mitarbeiter von Gremien, Theologen, Pflegemitarbeitende, Meditationskundige, Yogapraktizierende oder Beratende, Heilende und mediale Personen, Mitwirkende in der Jugendarbeit und -förderung, als sinnvolles Thema zum Reden oder Weiterem, für den Ehtik- oder Religionsunterricht an Schulen, in Tagesstätten, Ganztags- und Förderschulen insbesondere, da dort die Fähigkeiten der Kinder wenig gefördert werden nach Auskunft. Die Kinder hätten “keine Lobby”. Gerade dort kommen Kinder mit “Wahrnehmungsauffälligkeiten” hin, nachdem ein Psychologe sie auf ihre Wahrnehmungsfähigkeiten eingeschätzt hat. Es ist eine Inspiration, die Wahrnehmung zu erweitern und genauer hinzuschauen, mit Erfahrung letzter Jahre hier und vieler anderer sensitiv Schauender, dass viel Änderung möglich ist zum Positiven und kein Zustand des Geistes oder der Befähigungen gleich bleiben müssen, sei es über Jahre oder gar das Leben. Es ist eine frühe, vorzeitige und voreilige Belastung, einem Kind ein Zeichen als sei es behindert in den Pass einzutragen. Dies ist eine Beobachtung, es ist auch eine Bitte, achtsam hinzuschauen und mehr Förderung zu bemühen, sei es über Heilkundige im geistigen Heilen, über Yoga (da hier die Entwicklung ganzheitlich gefördert ist), Tai Chi, Chi Gong u.a.
Wissen erweitern kann zu mehr Kompetenz im Beraten und Helfen führen. Im Folgenden erörtere ich die Thematik und stelle einige Spannungen heraus, um die es geht, persönliche der Einzelnen und der Gesellschaft.
Spirituell: Entstehen des Themas
Mit spirituellem Überbau begonnen: Die Arbeit ist mir bei Hinwendung an Christus als Thema eingefallen. Später war die Präsenz von Mahavatar Babaji erfahrbar. Das sei als Hintergrund für Personen gesagt, die spirituell interessiert sind. Die Meisten, die die Arbeit lasen, sind Menschen, die wenig bisher damit zu tun hatten oder auch Angst hatten oder Befremden. So war es bei meiner Arbeit die ersten Jahre vor allem, ich konnte in Vorträgen und beim Beraten Erfahrungen sammeln mit vielen Widersprüchlichkeiten und Gegenreden, die jeweils aufhörten, wenn das Nachvollziehen einsetzte. Es blieb nirgendwo Widerstand, Angst, sondern wich dem einfachen Verstehen. Dann kommt auch Vertrauen in die Entwicklung, in sich selber zurück. Das ist ein beobachtetes Phänomen.
Viele fragen auf der Suche nach Orientierung, Rat und Lösung zum Beispiel aus Kliniken, oft frag(t)en Sensitiven, Eltern, Menschen in Kliniken, die in Therapien waren, sind oder nicht hineinwollten. Einige sprachen von Wiedererkennen und dass es ihnen Mut und Hoffnung gemacht habe ähnliche Erfahrungen zu lesen und sich auch gegenüber Therapeuten oder anderen Menschen mit ihren Bedürfnissen durchzusetzen, die wenig vom Thema wissen. Das freut. Ich danke allen Inspirierenden. Anlass das Thema noch weiter auf der Webseite zu behandeln, gab damals ein Arzt aus der Schweiz, mit dem ich kurzzeitig zusammenarbeiten konnte. Danke auch an ihn und alle damaligen KollegInnen.
Das Thema ist erstmalig behandelt bei Diplom- und auch Doktorarbeiten im deutschsprachigem Raum in der Sozialen Arbeit und Gesundheit und der Medizin, eine der ersten in der Psychologie (Liane Hofmann mit einer Arbeit über Kundalini-Krisen (dies ist auch Thema der Diplomarbeit über “Erwachen” bzw. Sensitivität) und ein Psychologe, damals in Berlin, sind themennah. Nach Recherche des BIS, Berliner Institut für Sozialforschung soll sie auch im englischsprachiger Lektüre rare sein. Eine Stellungnahme zur Arbeit kann hier gelesen werden. Ich wurde damals kontaktet, als jemand auf der Suche nach auf kritischer Lektüre über Aufstieg und Medialität war, die auch die “dunklen” Seiten einbezieht. zum Gutachten vom BIS
Wo wird die Arbeit bisher eingesetzt?
Die Arbeit wird an einigen Kliniken der inneren Medizin, Psychosomatik, Psychiatrie und zur Ausbildung zum Heiler bzw. Medium einbezogen, findet Anklang bei Lehrenden an Unis, bei Heilpraktikern und -schulen, diente als Erweiterung in Gesprächen von Patienten und Ärzten sowie zur Mitarbeiterfortbildung der Psychosomatik und bildet eine Brücke zwischen Wissenschaft und Spirituellem. Für ein Fortbildungsinstitut und eine Schule wurde angeboten, einen Lehrgang dafür zu erschaffen. Bei einigen ProfessorInnen, die mich nun einige Jahre kennen und den Lauf etwas verfolgen durch Kontakte, wurde ich angesprochen, wie die Arbeit mit dem Thema habe geschrieben werden können. Es sei ja leider wenig anerkannt. Dadurch, dass die Erfahrungen der Kinder für sich stehen, gibt es keinen Boden zur Diskussion, sondern Erfahrungen, die Wirkungen mit sich bringen und Handeln nahlegen.
Gesellschaftliches Problem und Folgen, höhere Wahrnehmung als nicht-vorhanden anzusehen
Diese Folgen sind handfest für jeden einzelnen. Das wird in der Arbeit deutlich, die aus Erfahrungen Beteiligter spricht. Es ist höchste Zeit an- und wahrzunehmen, dass wir mehr wahrnehmen als in der heutigen westlichen Psychologie und Medizin als vorhanden und lernbar gelehrt wird. Es fehlt ein Teil. Eine entsprechende “Kürzung” erleben manche Völker wie die Ureinwohner Australiens oder die Tibeter oder die Hopi-Indianer, indem ihre Muttersprachen nicht gelehrt werden und sie fremde Schulen besuchen müssen sowie kaum Raum haben, ihre Wahrnehmung nach ihrem wahren Wesen zu entfalten.
Mangelndes Verständnis und Geldverdienen an weniger Wahrnehmung anderer spielt dafür eine Rolle. So werden künstlich Abhängigkeiten konstituiert. Sie werden finanziert und auch erhalten von staatlichen und wirtschaftlichen Stellen. Ihre Entfaltung wird manchmal gestraft wie mit Gewalt.
Es ist Zeit zu erkennen, dass es jedem viel Leid verursacht, Menschen zu ignorieren, die von Erfahrungen berichten. Es ist falsch, es krank zu nennen.
In manch anderem Land wie Indien würde es als Gabe mit Vorzug angesehen. Hierzulande gibt es deswegen Ärger mit (manchmal unkundigen und unbereiten Partnern, Streit bis Sorgerechtsdiskussionen und -entzug, wenn ein Elternteil beispielsweise die Sinne beim Kind oder sich selber wahrnimmt und davon erzählt, während Nahstehende und Erziehungsmitsprechende kein Wissen darüber haben, darüber lachen oder es als Anlass sehen, ernsthaft an geistiger Gesundheit des Erzählenden zu zweifeln oder sie oder ihn sogar in die Psychiatrie einweisen zu lassen oder ihm das Sorgerecht für das Kind infragezustellen oder zu entziehen!
Ein Gesellschaftsphänomen, dass Gaben erwachen in dieser Zeit, die entwicklungsbedingt länger wenig offenbar geworden waren, tut sich auf. Es tragen leider bisher eher Einzelne in den Familien aus; Kinder, Eltern, Lehrer und alle, die am Werdegang der Kinder an Entscheidungen über Erziehung, Wege, Massnahmen beteiligt sind. Es ist Terror in den Familien manchmal, still oder offenbar. Es muss Raum her, um der Entwicklung trauen zu lernen und sie zulassen zu können.
Ein Tenor der lebendig und reich an naturbelassenen ausführlichen Schilderungen der Kinder bis in ihr Erwachsensein mit ihren Gefühlen und Nöten sowie Freuden und Fakten beschriebenen Diplomarbeit ist, die Wahrnehmung der Hellsinne wieder in Bezug zum göttlichen Sein zu stellen, nicht als scheinbar getrenntes “Phänomen” vom Menschen. Es ist nichts Aussergewöhnliches, es ist Teil von jedem.
Motiv zu schreiben war, Erfahrungen in Zusammenhang mit dem Göttlichen stellen zu können, Fähigkeiten, die in einer Kultur, die nicht die sensitiven Fähigkeiten als zum Menschen gehörend nahbringen, sondern scheinbar getrennt von ihm existieren.
Motiv ist, dass Wahrnehmungserweiterungen nicht mit Medikamenten zugedeckt oder verleugnet werden, wodurch das Nervensystem Schaden nehmen kann (bei Neuroleptika im Gros) und richtiges Erinnern erschwert oder zerstört werden kann, die Gaben als normal anzusehen und mit ihnen umzugehen. Dieser Umgang muss manchmal regelrecht gelernt werden. Die natürlichen Sinne des Hellsehens, -hörens, -fühlens und heilende Gaben sind anders als in fernöstlichen Ländern oder in Osteuropa nicht mehr als “Repertoire” des Menschen aufgefasst, sind aber da und sind dann Anlass für Alleinfühlen, Missverständnisse, Ärger persönlicher/gesundheitlicher und sozialer Art.
Einem Verhalten, erhöhte Wahrnehmung zu unterdrücken, vor oder während des Aufkommens, soll Einhalt geboten werden: von “Abgewöhnen” von Gaben, die seit einigen Jahren mit oft medial begabten Kindern mit dem Prädikat “Indigo-Kinder” benannt wurden. Das betrifft alle, speziell Eltern, Erziehende, Lehrer, Therapeuten, Mitarbeiter von Jugendämtern, Gesundheits- und Bildungsgremien und -einrichtungen generell.
Unterdrücken der natürlichen Sinne kann krankmachen, das Zulassen gesund(er).
Die Sicht als krank oder dass jemand in natürlicher Entwicklung ist, hat grosse Kraft und gibt jemandem Halt und vermittelt Unsicherheit.
Beschwerden und Suizide sind ein Problem, in Zusammenhang mit Psychiatrien, Drogen oder Alkohol, in der Begegnung mit erhöhter Wahrnehmung kulturell-gesamtgesellschaftlich bisher und bei Menschen deren natürliche Wahrnehmungsfähigkeit mit geistigen Bedürfnissen erwacht (Sinnfragen oder allmählicher Zugang zu tieferem Wissen können reifen, in der Zeit ist jemand sensibel und offen für Sichtweisen anderer). Je nach Wissen und Haltung kann durch Sicht als Krankheit das Vertrauen von Menschen in sich und die Entwicklung geschwächt werden oder das Einlassen auf die Entwicklung erschwert oder verhindert werden.
Probleme: bis Krankheit, Frührente, Aufenthalt in Kliniken, Heimen kann es gehen. Schon ein Mensch, dessen Sensitivität erwacht und natürliche Gaben, kann für den Staat allein im Gesundheitswesen – laut einem Teil meiner Studie – Millionen Euro Kosten verursachen, dazu kommen jene, die in Bildungseinrichtungen hinzukommen können, bei HInzuziehen von Jugendamt, Heim, Internat o.ä.