Sinn dieser Seiteite

Beim Schreiben eines längeren Artikels kam gerade der Gedanke, noch einmal – eventuell nach Jahren „erneut“ – etwas über den Sinn dieser Seite zu sagen.

Damit möchte ich zugleich einen Einblick ermöglichen, warum ich Vieles in der Art – detailliert und genau als Tendenz – beschreibe.
sensitivnet – diese Seite – hat(te) LeserInnen, die öfter wiederkamen, mit einigen war ich in Austausch. Es gab auch einige wenige Treffen – so 2003 in Heikendorf an der Ostsee im März mit einigen Leuten aus Deutschland, die alle das zentrale Thema der Seite, im Wesen „Entwicklung“ verband. Von 1992 an hatte ich Beratungen hierzu gemacht, also angeboten, zunächst in einer Lebensberatungspraxis an der Ostsee, 40 km von Kiel. Diese gab es auch weiterhin. Dadurch waren gewisse Erfahrungen da, später ins Studium einfliessend ect.

Die Seite war zuerst eiligst aufgezogen und veröffentlicht als Anlaufmöglichkeit für Personen, die nach einem Vortrag von mir an der FH Kiel im Nov. 2001- alle aus helfenden und lehrenden Berufen – Kontakt aus Interesse am Thema selbst hatten bzw. an einer bald beginnensollenden Arbeit: Zusammenarbeit mit u.a. einem Arzt an einer Klinik in der Schweiz.
Bald wurde jedoch mehr aus der Seite sensitivnet.de, ein lebendiger Austausch mit einigen Personen; infolgedessen, als ich z.B. Rückmeldungen über Briefe – viel ging auf Briefwechsel zurück mit anderen – oder Artikel erhielt, wurde deutlicher, wonach das Bedürfnis von interessierten Personen „stand“, und so veröffentlichte ich hier auf der Seite nach und nach Artikel und Auszüge. Die Meisten jedoch stehen hier nicht mehr – ich habe in eigener Entscheidung einmal alles heruntergenommen und neu gemacht. – Wer sich daran stören mag: nehmt gern Kontakt auf. – Ich habe mich einmal sehr geärgert, als ein Arzt, der eine, wie ich fand, wunderbare voll mit langen Artikel vollgestellte Website ohne Brimborium von vielen Fotos und Verzierungen hatte, plötzlich genau mit so etwas, aber zulasten der Artikel, die immer mehr verschwanden, begann. Allerdings, und hier ermutige ich Euch oder „Sie“, wirklich direkt Kontakt aufnehmen zu mögen, habe ich damals nur etwas enttäuscht gedacht: Na ja, das ist der Lauf … Jeder hat ja die freie Wahl, was er aus seiner Seite machen möchte. Ich habe es ihm nicht gesagt. Jedoch hatte das schöne Lesen „im Hintergrund“, denn ich meldete mich eigentlich länger nicht bei ihm, genoss einfach das Lesen sehr, ein Ende. Ich war einfach begeistert, als ich die Homepage mitten in meiner Studienzeit fand – lange Texte und ohne Schnörkel und „aufpeppende Fotos“, die ich unwichtig finde, über ein micih interessierendes Thema, finde ich hervorragend. Endlich, dachte ich, steht da mal was auf einer Homepage. Wenn nun jemand kommt und sagt: Das könntest Du auch in drei Sätzen zusammenfassen, da brauchen die Leute nicht so viel zu lesen, kann ich nur sagen: Es ist freie Wahl. Manche tun es gerne.

Aus mich erreichenden Resonanzen auf die Seite bzw. Inhalte erfuhr ich – dankbar dafür, denn ohne Kontaktaufnahme wäre das Erfahrenkönnen ja unmöglich -, dass sich auch Interessierte zum Beispiel etwas zu Therapeuten mitnahmen als Beweis „Sehen Sie, das gibt es wirklich“ (sich entwickelnkönnende Wahrnehmungsanlagen). Es ist nicht weder Anzeichen oder Vorbote einer etwaigen Erkrankung noch ist es in Wirklichkeit etwas „Ungewöhnliches“ – nur kulturell gesehen ist es hier weniger bekannt und integriert.

Mehrfach war es der von mir im November gehaltene Vortrag über „Sensitivität – Chancen und Risiken“, der in Gänze transkribiert im Netz gestanden hatte. Bei dem Vortrag waren über 70 Personen anwesend aus Bildung und Gesundheit: Studierende, Professoren aus Medizin, Sozialpädagogik u.w., Ärzte, andere Therapeuten, einige sensitiv bzw. medial wahrnehmende Personen, einige, die als Heiler/in agierten – z.B. in England ein anerkannter Beruf.

Es ging so in Gewohnheit über, auf dieser Seite etwas zu schreiben, das gleichermassen die Klarheit über die „Anatomie“ der Wahrnehmung und verschiedener Zusammenhänge sensibilisiere als auch, warmherziges Interesse am wirklichen am Besten „höchstbesten“ Wohlergehen aller bekunden zu wollen. Länger standen hier auch Artikel über „Sensitivität“ – Auszüge aus meiner Diplomarbeit „Sensitivität …“ und anderen (werdenden) Publikationen oder fürs die Webseite Geschriebenes, die Anlass waren, Kontakt zu mir aufzunehmen. Das Interesse war – ich war überrascht, denn man weiss man im Allgemeinen eher nicht oder wenigst, wer so liest – recht gross, aus dem deutschsprachigen Raum, vor allem bei Personen, die gezielt auf der Suche nach Informationen über die innere Entwicklung, Wahrnehmungserweiterung ect. waren.

Motiv
„Sensitivität“ ist ja ein Sammelbegriff von mehreren Anlagen der Wahrnehmung, des Kommunizierens auf innerem Weg, „erwachendem“ Potential, das wir ins uns haben, sich ent-wickeln könnte und eventuell in der Umgebung, in der jemand ist, kaum bekannt, besprochen, Thema sein mag.

Weil es sein kann, dass man lieber erstmal oder auch grundsätzlich sich erstmal innerlich ausloten möchte und gern etwas lesen, was einem „dem Thema“ nahbringt oder bringen könnte,  habe ich z.T. längere Artikel und Auszüge aus werdenden Publikationen hier eingestellt. Ich war überrascht, was für Resonanz zuweilen darauf kam. Ich sah mich in vielen Reaktionen, die mich erreichten und wofür ich jeder Person sehr dankbar für ihr Kontaktaufnehmen bin, selbst, in „früher“ – als ich selbst nicht wusste, was sich in mir entwickele, wo es damit hingehe, ob ich dem nur ansatzweise vertrauen könne und, Hilfe!, wer mir wohl Rat geben kann. Da war weit und breit leider niemand. Ich strandete erstmal mit verschiedenen Symptomen, die dabei –  nebenbei, ich glaube einfach aus Unsicherheit – auftauchten, wie Magen- und Kopfschmerzen, bei Ärzten zur Untersuchung. Doch weder fand ich Antworten auf  meine Fragen, die wirklich bewegten noch habe ich das je das Gefühl gehabt, wirklich „gesehen“ werden zu können. Niemand, den ich kannte, sah „die Seele“ bzw. das Bewusstsein. Ich hatte derzeit noch kein Wort dafür, aber ich wusste, dass mir etwas fehlt: genau DAS: gesehen werden: im Innern.
Es war die ganze Zeit, solange ich hier lebe, das Gefühl, als fehle etwas – aber was? Ich war immer mehr nach innen gerichtet – Leute im Umfeld taten das Gegenteil. Sie sahen die Menschen mit („nur“) „äusseren“ Augen. Mit 21 Jahren hatte ich ein Erlebnis, dass sich, während ich gerade – was selten vorkam – im Neuen Testament las, sich buchstäblich „innere Augen“ – des Geistes – in mir, sozusagen „hinter“ den physischen Augen innen, öffnen würden und mit-lesen. Doch: der Geist war auf einmal dabei: Es war eine grundlegende, alles verändernde Erfahrung: Da kam eine Art Intelligenz hinzu, die ich noch nicht kannte bis dahin. Einen Text durchdringen, Inhalte – hier war auf einmal der Geist mit einer Art Wissen, Fragen leicht beantwortenkönnenden, durchdringenden Präsenz und Energie dabei, wie ich nicht wusste, dass es so etwas überhaupt gibt.
Und davon gibt es etwas 3000 Erlebnisse in meinem Leben. … Man darf sich vorstellen, dass ich bei der „ersten tausend“ noch aus den Socken zu kippen drohte, weil ich nicht wusste, was mit mir geschieht – keine Antwort auf meine Fragen, keiner, der sie beantworten könne von aussen, oberflächliches Leben und So-Agieren, wohin ich blicktee.

Es ist ein Unterschied, mit „inneren“ oder mit „äusseren“ oder „beiden“ gesehen zu werden. Es wäre sehr schön, wenn es mehr „sensitive“ Ärzte gäbe – doch sie sind leider jedenfalls dort, wo ich lebe in Deutschland, meines Wissens so rar wie grosse Perlen am Ostseestrand (sie kommen dort eigentlich nicht vor, es sei denn, jemand hätte dort eine hingelegt). Oh, wie sehnte ich Personen herbei, die richtig „sehen“ könnten, was in mir vorgehe und vor allem, was sich „entwickele“! Erst nach einer Odyssee Anfang 20 fand ich einen sensitiven Heiler, sofort war eine schöne Verbindung zu ihm und auch Freunden, die dort lebten, da. Kurze Zeit später erfüllte sich mein derzeitiger  Herzenswunsch: Dort einziehen zu können: in eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft, in einem Zentrum, in dem man sich mit der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung beschäftigte, eine Lebensberatungspraxis war darin. Dort lernte und arbeitete ich mit – es war eher ein zurückgezogenes Leben, das mir, wie ich merkte, genau entsprach. Ich hatte das Gefühl, „nach Hause“ zu kommen. Vor allem, so etwas wie einen „roten Faden“ in meinem Leben zu sehen und ergreifen zu können, den ich vorher nie gesehen hatte. Plötzlich wusste ich ganz klar, was ich wollte. Ich einer internen Schulung über drei Jahre paukten wir in kleiner Gruppe mehrmals in der Woche einige Stunden „feinstoffliche Anatomie“ des Menschen, was das Zeug hielt: DAS sei DIE Grundlage überhaupt, um alles andere – das Bewusstsein und Zusammenhänge von Gesundheit, Krankheit und wie man was ausloten könne – richtig verstehen zu können. Das Lernen über die einzelnen „Körper“ und ihnen entsprechenden Bewusstseinsbereiche war das Lernen einer „Bewusstseinslandkarte“: WO ist genau was? Wo kommen Ideen her? Wo genau nehmen wir sie auf in unserem Bewusstsein? Mit welcher „Stelle“? Wie wird sie weitergeleitet? Wie entwickelt sich Krankheit? Wo kündigt sie sich an? Und lauter solche Fragen gab es, die aufzuzählen alle unmöglich wären – zu viele.
Es war ein Mix aus Anthroposophie, Theosophie und Hermetik, wem dies etwas sagen mag, nach Ansicht der lehrenden Person, die, wie ich fand, tiefen Einblick hatte, intelligent zusammengestellt. Ich kann sagen, ich habe in den Jahren mehr gelernt, als jemand später an der Uni – im Studium Sozialwesen -, in Fortbildungen, späteren Berufsbereichen und so fort: Denn es war ein ganzheitliches Lernen bzw. Er-innern: Man er-innert sich in der Seele, im Bewusstsein: Wo kommen wir her? Man hat viel Wissen in sich. Dieses Lernen sprach Geist, Seele und Körper gleichermassen an, und darauf wurde das Gewicht gelegt: Gleichgewichtige Schulung aller „Module“.

Manche Personen – LeserInnen dieser Seite – haben mir zutragen, dass sie so etwas gerade gut fänden: dass man etwas lesen kann, worin man sich selbst wiederfinde, mitfühlen kann, etwas richtig nachvollziehen u.w. Ein Teil des Tuns ist ja auch, andere darin anzuleiten, sich selbst wieder mehr fühlen, Mut und Kraft zu mehren, den inneren Anlagen in einer Entwicklung Raum einräumen zu „dürfen“, die „nach oben“ möchte, ans Licht des Bewusstseins, Teil des alltäglichen Lebens und damit auch des Selbstbildes bei einem eventuell sich damit leicht ändernden Welt-Bild werden. Dazu dient auch diese Webseite – als flankierend dafür, zum Sich-Vertiefenkönnen, als Einladung einfach hierzusein und es sich gemütlich vor dem Bildschirm machen zu können, falls man Lust hat zu lesen. Deshalb stehen hier auch längere Artikel – manche mögen es gern. Wenn man sich kurz über das, was ist – angeboten wird z.B. – informieren möchte, steht ja alles auf der Startseite und im Durchsehen der Menüleiste.
Unter den einzelnen Punkten finden sich zuweilen längere Artikel, wie dieser hier.

Diese Webseite – sensitivnet – war seit 2001 an auch eine Art Treffpunkt für Personen, die interessiert waren o. sein mögen, sich selbst und ihre Empfindung bzw. Wahrnehmung klären oder fühlen zu wollen. Menschen, deren Empfinden oder Wahrnehmung oder andere Anlagen sich eventuell über das ihnen bisher Bekannte, Vertraute ent-wickeln. Erfahrungsgemäss kann es helfen, Texte zu lesen, die einen daran er-innern – es kann helfen, sich zu „setteln“: sich zu sortieren innerlich, eventuell mehr zu fühlen, zu klären.
Mit sich etwas mehr ins Reine zu kommen vielleicht. Dafür ist sensitivnet auch ein Angebot – die Seite an sich und was  möglich ist an praktischer Hilfe und Unterstützung.

Es gab einige Jahre ein Forum, das ich aus Zeitmangel eingestellt habe, und es kamen Personen zu Beratungen – für Stunden, Tage oder Wochen, dann zum „Aufbau-Erholen“ (Geist-Seele-Körper-Aufbau bzw. -Stabilisieren, gemeinsam klären, was jemand „mitgebracht“ hatte, Klären und Stabilisieren der Wahrnehmung, sich sortieren damit, die innere „Navigation“ und „Orientiermöglichkeit“ wahrnehmen, finden, „justieren“ möglichst, Zutrauen in sich und „Gutartigkeit“ von Ent-Wicklung empfinden u.w.