Resümee z. Studium Sozialwesen – Soziale Arbeit und Gesundheit, FH Kiel, 1998-2001/3

  Der Artikel ist dynamischer Entwicklung.

 

                                Liebe Gäste,
sensitivnet hat immer auch Raum zur Entwicklung …
wie für Artikel, Erfahrungen  teilen, Vielfältigkeit, Kreativität, auch Freude, an sich hohe Qualitätsansprüche an Artikel ect. …  Und lässt ihn anderen – Raum zur Entwicklung. Wer in Termine kommt oder auch hierher zum Lesen, hat immer die Freiheit der eigenen Wahl & wird darin bestärkt. Ich helfe, die WURZEL, massgeblich für die eigene „Basis“, zu stärken, greife aber nicht ins persönliche „Gefüge“ von Entscheidungsfindung und Klärung im Innern ein – es sei denn, es wird ausdrücklich gewünscht.  Zeit und Raum, sich – mit von mir flankierender Hilfestellung – innerlich sortieren, klären UND, Anliegen!, die innere Navigation (wieder)finden zu können, biete ich an: Das ist „Empowerment “ & noch ein bisschen mehr.
 Weil „Empowern“ – auch im Schweigen – so schön in Entspanntheit geht, lade ich
Sie, Dich  & Euch herzlich ein, in Ruhe zu verweilen und die Artikel und Texte auf dieser Seite aufmerksam-entspannt zu lesen. Macht es Euch gemütlich. Ich würde mich freuen, wenn es ein Gefühl wäre ähnlich dem, was ich beim Schreiben habe: ein vertrautes, warmherziges Empfinden wie in einer Runde von lieben Freunden oder mindestens Bekannten, denen man etwas erzählt, was ihnen helfen könnte, sich jetzt selbst ent-wickeln zu wollen oder können. Damit teile ich Erfahrungen von 1992 an, ich dachte, es könne ein bisschen helfen. Auch für mich selbst waren all die Erfahrungen, andere sehen, erleben zu dürfen, sehr, sehr wertvoll!  Gern schenke ich Euch alles, was hilft, auf die Füsse kommen und dort bleiben zu können – das ist Anliegen auf sensitivnet. Zunahme von Selbst-bewusstsein, Vertrauen in sich, in die Entwicklung, vielleicht spüren zu können, Angst etwas nehmen zu können durch mehr Information, Klarheit, die dadurch entstehen mag, würde freuen! Es lassen sich hier konkrete Tips für private und berufliche Unternehmungen, interessant unter Umständen auch für Weggefährten, die selbst ihre Sinne in die „höhere Wahrnehmung“ entfalten oder dies schon länger kennen und zur Hilfe für andere einsetzen möchten – sich fragen, wie, was könnte man machen, wo anfangen ect. Ich versuche deshalb, meine Erfahrungen so klar wie möglich darzustellen, damit auch andere damit weitermachen können.  Gern ermögliche ich alles, was inspirieren mag. Schreibt es mir: sensitivnet@gmail.com.

  Hier ist Raum für liebevolles Erzählen & Inspiration
              von & mit Christine Schüren

                    ….. oder von mir eingeladenen Gästen bzw. GastautorInnen

 

 

Wenn ich etwas für die Homepage schreibe oder zu manch anderen Begebenheiten, mag ich es lebendig und sich entwickelnd. So, das wünschte ich immer, sollte auch der Job sein – was man beruflich macht, auch, um Geld zu erhalten dafür oder innerhalb dessen.
Die folgende Einleitung – unter Herzlich willkommen hier in diesem Text auf der Seite ist eine Basis für das Resümee, das hier zu finden ist weiter unten, ein Artikel für sich. Das danach Folgende zu lesen, damit das Danach mit anderem BewusstSein gesehen werden kann, ist Anliegen.

 

Herzlich willkommen – noch einmal -, liebe Gäste, 

hier auf dieser Seite – der ganzen Webseite, speziell auch dieser Artikel –  ist Raum und birgt Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen: von Erfahrungen anderer, primär von mir, bestenfalls profitieren zu können – für Visionen, Ideen, Träume, Ideale, Zielerkennung, Neu-Finden eventuell, umsetzen.
Ich weiss (längst) nicht alles, bin nicht perfekt – aber ich dachte, bevor all die Erfahrungen, die zum Teil sehr bitter „erworben“ wurde mit durchaus vermeidbarem Schmerz für EUCH!, gebe ich sie weiter. Denn in Ruhe vor dem Bildschirm sitzen und lesen, als Unbeteiligte/r, macht ja ein anderes, losgelöstes Wahrnehmen in Bezug auf die Situationen, von denen sowohl ich als auch andere betroffen sind/waren, möglich.

Friedlich-entspannt reden – wie auf einen Tee oder Kaffee zusammenkommen
… so in etwa kann man sich die Gesprächsatmosphäre oder das Anliegen, so sei es für jede Person, die herkommt und liest, vorstellen, und die auch ich erzeuge im Schreiben: ein Gefühl, als würde ich einige Interessierte das erzählen, was mich damals – auch oft zum Erstaunen und Verblüffen, nicht damit gerechnet… – weitergebracht , aufgehalten, gefördert, runtergezogen, aufgebaut, ermutigt, inspiriert, Wissen vermittelt hat ect.
Um so etwas zu besprechen, ist für alle daran teilnehmenden Personen eine angenehme, locker, entspannte Atmosphäre am Besten: so mag ich es. –
Man stelle sich vor, ich sitze irgendwo  – auf einem Berg, an einem See oder in einer Uni, irgendwo, wo ich als Referentin Seminare gab, Vorträge hielt, Schulungen machte-, und jemand kommt zu mir:
„Hei Christine – können wir mal reden?“
„Worüber?“ Ein Thema wird genannt oder jedenfalls eine Tendenz, worum es gehen „dürfe“.
“ Studium, was es war – und was es Dir letztlich gebracht hat. Interessiert mich. Vielleicht möchte ich ja selbst nochmal starten, raus aus dem Frust und Ärger in meinem Job.  Vielleicht hast Du ja noch ein paar Tips, wie  man Geld verdienen kann, wenn man so spät – altersmässig, ich bin 33 – nochmal studieren möchte.“
„Ja – setzen wir uns .“

Ich habe stets darauf geachtet, eine liebevolle, warmherzige Umgebung und Atmosphäre für Gespräche oder Ähnliches, zu schaffen, bevor es losging und dabei. Es kommt etwas anderes dabei heraus, wenn Personen beieinander sind, wenn z.B. warm wirkende Möbel, fröhlich-warm-leuchtende Farben wie warmgelb, orange oder hellgrün dasind oder in die schöne Natur zu gehen, als wenn man in einer steril oder kalt wirkenden Umgebung oder Atmosphäre sitzt. Das Beste jedoch ist ein warmes Herz! Dies kann nichts ersetzen. Wenn hier ernsthaft signalisiert wird: „Ich höre Dich, ich achte Dich“, kann ein Gespräch beginnen oder Sagen, was beschäftige. Ich habe durchgehend das Gefühl, was Menschen oft fehle im Alltag, im Miteinander und das, obwohl sich manche Personen Mühe geben, ist Herzwärme. Jemanden richtig annehmen, ohne ihn zu bewerten, ohne zu kritteln, etwas zu wollen, aufzudrängen, etwas „hinein“ und „bringen“ zu wollen kann man sich sparen, mehr noch: wird man sich sparen, wenn das da ist, was ich meine: richtige Herzwärme. Damit hört man innerlich, lauscht auf das Innenleben anderer und hilft auf dem weg. Wenn man zuhört, hört man GANZ zu, nicht halb oder mit einem Gedanken abschweifend, sondern richtig zentriert einer anderen Person zu.
Das ist in meinen Augen Respekt – vor der anderen Person in dem Fall. Gelebter Respekt.

Das Anliegen einer damaligen Freundin an mich: ´Lauter sein: medial und feinfühlig – oder beides gemeinsam – sein ist lang nicht immer schön, wenn überhaupt!´
Einige mir nahverbundene Personen – mediale ebenfalls – baten mich, Erfahrungen von – die anderen helfen könnten, sie zu vermeiden von vornherein am Besten – gleichzeitig mit für sie hier weiterzugeben. Dies habe ich getan unter anderem im meiner wissenschaftl. Abschlussarbeit über höhere Wahrnehmung und Gaben wie (Selbst)Heilmöglichkeiten verstärkter Art, indem ich mehrere Werdegänge unter anderem dieser Personen, die mich baten, als Teil einer „exemplarischen“ Studie (= Erfahrungsstudie) eingearbeitet aus 18 Jahren gesammelten Berichten inklusive eigener Erfahrungen: wie geht es Kindern, die – meist – von frühauf sensitiv, auch medial, d. h. mit sog. höherer Wahrnehmungsanlage ausgestattet sind, bei ihnen in gewissem Grad entfaltet, in Bezug auf sich selbst (Beziehung zu sich, zur Welt), auf andere (Beziehungen, „Qualität“), wie sind sie aufgewachsen, was waren Erfahrungen – gab es gleiche z.B.? -, (wo) erfuhren sie überhaupt (denn so gut wie nirgendwo!) Hilfe, Anlehnung, Schutz, Trost, Rat, klares Erklärenkönnen, warum sie diese Anlagen hätten, Tips, wo sie es helfend einsetzen können u.w.? Was war gesundheitlich? Auffälligkeiten, Krisen, Themen, die wiederkehren wurden angeschaut und Essenzen, gerade medizinische und psychologische „Auffälligkeiten“, denn die gab es, dargestellt. Zuguterletzt war die Frage: (Wo) setzen die Personen ihre Anlagen ein, beruflich, privat? Im Zentrum steht ganz klar das Hervorheben, dass alle im tieferen Sinn erlebten, dass „Göttliches“ Bezug ermöglichte, gesund werden und sein liess (von da an, nachdem der Bezug (wieder) hergestellt war) und dass – als Bitte an alle, die es lesen/erfahren, wann es auch sein mag (ob heute oder in 20 Jahren) eins immer gleich ist, egal wer welche „Anlagen“ haben mag: Die Kinder, die Jugendlichen, die Wesen an SICH möchten einfach angenommen werden als Personen, die Wärme, Schutz, Trost, Zuwendung brauchen und sehnen, wie jede Person, nehme ich an. Bitte nehmt andere so an, wie sie sind. Seht nicht in erster Linie (nicht)vorhandene „Gaben“, sondern die Person an sich! Warmherzig dasein für sie, umarmen, trösten, wirklich zuhören, achten, respektieren, am Besten, den Geist wahrnehmen, der dem Verstand – dem Bewussten – übergeordnet ist und so mehr Klarheit eintreten kann: Das sind Dinge, die dringend nötig wären/sind. Danke für das Beherzigen. – Es haben sich nämlich einige – eigentlich alle – furchtbar gequält die (fast) ganze Zeit, wenn bzw. weil die Erfahrung, bedingungslos angenommen zu werden, fehlte oder nicht in einem Mass vorhanden war, dass man damit hätte zufrieden sein können. Statt dessen war Angst auf ihre Anlage/n hin öfter vorhanden – und dies war allen Kindern und dann als Erwachsenen ein Graus. In Liebe jemanden – alle – annehmen, dann pendelt sich viel von allein ein, die Weisheit des Selbst – der Seele – agiert, um zu höchstbestem Gleichgewicht und Wohlgefühl kommen zu wollen. Dieses an sich einfache Wissen bzw. die Erfahrungen, wie man sich fühle „von innen her“ erlebt, möchte ich – stellvertretend für drei andere Personen und etliche Menschen, die in Beratungen mit meist Krisen zu mir kamen in den Jahren vor dem Studium bereits – eingehend Euch nahbringen. Absicht war, einen Blick ermöglichen zu wollen, wie es für mehrere Personen – ja, „viele“ war, einzeln zum Teil dargelegt – wenn man mit gewissen Wahrnehmungen ausgestattet ist, die viele andere nicht haben, wo oft oder sogar meist kein anderer in der Nähe war, der auch so fühlte, dachte, erlebte. Das wollte ich nahbringen in warmherziger Art als zunächst selbst hiervon betroffene Person, die auf Füsse kam oder – auch dank in der Kindheit erfahrener Fern-Geist-Schulung von 4-13 Jahren erst – blieb, Erfahrungen sammelte, um Essenzen zu filtern und weiterzugeben. Das möchte ich – noch heute, 18 Jahre nach Erscheinen der Diplomarbeit, die keine Aktualität (leider) verloren hat bis heute, im Gegenteil – tun in verständnisvoller, liebevoller und zugleich neutral-sortierender Art (wissenschaftlich). Falls noch nicht erfahren, hier: Die Abschlussarbeit mit einer Studie im Mittelteil wurde erstellt im Studium Sozialwesen, Hauptfach Medizin (gerade dies Wissen interessierte mich, weil wir hier die meisten Probleme hatten – alle, die betroffen waren), dann Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Recht, empir. Sozialforschung (Anm.: diese Arbeit ist genau dies: Sozialforschung) u.w. –
So, nun habe ich Euch das „Kernstück“ einer Verschriftlichung der Erfahrungen eingangs präsentiert. Während ich an den meisten Stellen „Sie“ und „Du“ nebeneinander als Anrede nutze, tue ich es hier – Einwilligung ist erbeten erhofft – einmal als „Du“ nur bzw. „Ihr“ und „Euch“.
Einladung zu lesen, zu erfahren, bitte ohne Hemmung oder „Schwellen-Angst“, danke!:
Mein Wunsch ist es, dass keine Hürde entsteht – dass alle kommen und sich informieren können, dass keine „Schwellenangst“ oder „-hemmung“ da ist. Wer sich jetzt fragt, erstaunt eventuell, warum so etwas aufkommen könne oder „solle“: Unschönerweise kann es einen Grund oder mehrere haben, die einem selbst gar nicht bewusst sein mögen: Erleben, Darstellungsart, Werdegang, Bildungsart – manche mögen darüber lachen, dann bin ich froh, vor allem, wenn es aufrichtig freundlich gemeint ist, ich weiss aber auch, dann froh es erfahren zu haben wegen Gegensteuermöglichkeit, dass manche Menschen es für „hoch“ o.ä. ansehen  mögen, dass oder wenn jemand studiert hat. Wenn es auf jemanden ebenfalls zutrifft, wird wenig oder kein Verstehen darüber sein vermutlich, dass oder warum es so sein könne. Ich habe es erfahren, im Lauf der Jahre – ich finde es nicht schön und auch nicht „gerechtfertigt“, denn ein Studium heisst einfach, man hat vom Verstand her begriffen, was wesentlich war. Es macht aber keinen besseren oder guten Menschen aus einem, dies kann nur der innere Antrieb vollbringen. Ein Studium ist meines Erachtens auch nur in sehr geringem Grad für etwaige Kompetenz oder Qualität – viel zu gering, das ist hier auch mit Thema. Dass sie überschätzt wird, zu hoch gestellt, so angesehen, meine ich. Die Bitte ist hier, Kompetenz und so ausschauenmögende Information auf den inneren Gehalt prüfen zu mögen – -nichts einfach anzunehmen.
Letztens sagte jemand – ich war schockiert darüber, weil ich so nicht denke – über mich und etwas, was ich schrieb in einer Mail: „Die Frau hat studiert…“, meinend, dass ich sicher wisse, was richtig, passend, treffend sei und vor allem, wovor ich warne, es sei nicht infragezustellen inhaltlich. Doch. Jeder möge bitte hinterfragen, immer, alles, wenn das Bedürfnis da ist. Ohne das schluckt man einfach – es bildet nicht. Die Persönlichkeit mit Reife und Unterscheidungsvermögen kann sich nur bilden, WENN man hinterfragt, ist meine Ansicht.
Das z.B. war Teil meiner in meiner Kindheit erfahrenen „Schulung auf innerem (d.h. geistigen) Weg“: Alles auf seineene inneren Gehalt, Beweisbarkeit u.w. hinterfragen zu mögen, egal wer was wann je gesagt oder geschrieben habe: ob es der Papst sei, andere berühmte oder (damals) für fähig gehaltene Personen: hinterfrage alles. Denn: viele Daten in Geschichts-„Darstellungen“, auch (anfangs evtl.) Religionsbezogenenes kann leider falsch sein. Damit klarzukommen und die Relativität  zu erkennen, war Anliegen (bereit dafür zu sein erst einmal, von frühauf, damit man nicht vom Stuhl fällt, wenn einem etwas Falsches auffallen sollte). Zu sehen, dass jeglicher Art von Annahme, wie oder dass etwas gewesen sei, Behauptung sein könnte. Sobald „Zeitzeugen“ durch Tod gegangen sein mögen – wie es bald auch für die Personen, die die Hitlerzeit mitmachten, altersbedingt kommen wird -, ist es einfach/er, annehmen oder auch behaupten zu wollen oder auch zu können, dies und jenes sei so oder so gewesen. Das schult das Unterscheidungsvermögen – und um die Schulung: die Sensibilisierung der eigenen Fähigkeiten, die schlummern und ihre Stärkung, Befähigung!, geht es bei einer Geistesschulung! NUR darum, und um die göttliche Verbindung, die – egal wie es jemand nennen mag, ob jemand sich für atheistisch hält, nihilistisch o.ä. – ja eventuell alle haben. Inhalte, die vermittelt werden, weltanschaulicher Art, sind letztlich sekundär, bei aller Achtung für sie auch letztlich auch, welche Personen je etwas mitteln mögen – wenn man es so sieht, dass es allein um das Anwachsen von Kompetenz geht: sozialer, persönlicher, ist es richtig. Man kann es vergleichen mit einem Koffer voll Utensilien, die man zum Handwerken für sich, fürs Leben, braucht. Diesen voll, fit, fähig und dann gut eingesetzt und fähig möglichst erhalten zu wollen ist Anliegen einer Geistesschulung. Von nichts und niemandem dabei abhängig werden zu wollen – im Innern – ist eine nützliche Sache, wobei Sicheinlassen auf die Art der Mittlung von Infos und eventuell äusserlich stattfindenden Veranstaltungen – die es nicht überall gibt! – ist natürlich hilfreich. Mit dem Innern reifen und entscheiden soll gelehrt bzw. er-innert werden. Es ist für DICH oder „Sie“, was er-innerbar ist, Deine Instrumente zum Sich-Selbst-Managen, die man immer und überall brauchen kann – selbst, wenn man, so letztlich das, was angenommen werden mag, eines Tages den Körper verlässt und „heimgeht“: zu Gott, zum Göttlichen, ins Göttliche ein. Doch diese Vorstellungen sind nicht unbedingt Teil einer Lehre, die im Äusseren bestehen mag. Hinter Geistesschulungen stehen im Grunde – wenn es eine „richtige“, d.h. Geist-Seele-Körper u.w. beherzigende ist, inspirierte Einflüsse, die wiederum Menschen animieren, so eine Schulung aufziehen zu mögen, dass sie nach aussen hin angeboten werden kann. So ging es mit Oneness Deeksha, Reiki, Bruno-Gröning-Lehre, Anthroposophie, Theosophie, Hermetik (auf Hermes Trismegistos rückführbar) u.w.
Der Tenor lautet: wachwerden und -sein, um eine möglichst gute, reibungslose oder auch fruchtbare Persönlichkeitsentwicklung zu erfahren. Je nach Anliegen, wie die Persönlichkeit sich entfalten „solle“ – wichtig erfahren zu können vorher, als Rat -, ist auch das Lehren. Das, was im Innern an Kompetenzen (möglich) ist, kann man entfalten – und das ist super, genial, ich würde es nennen eine „Gnade“.
Ich als eine Person nur kann sagen, dass es mir so geholfen hat, von Kindheit an, so geschult zu sein, dass ich meine Kontrolle in Situationen aufrechterhalten kann, wo manch andere in Tränen ausbrechen, Schmerz nicht (mehr) bewältigen, auch wenn er da ist, sogar viel (das Thema ist mir bekannt) u.w. Dies ist am Häufigsten an dem bei innerlich ungeschulten Personen. Diese gibt es in überwiegendster Anzahl – und in diesem Kulturraum wird es (sogar) für normalere erfahren odere gehalten, das Innenleben nicht zu entwickeln, auch, da es oft leider nicht einmal bekannt ist, dass es geht und dann: wie ganz konkret.
Ich kann nicht sagen, wie ich die Menschen bedaure: aufrichtig und in vollem Respekt. Denn sie haben es in vielen Situationen im Leben schwer(er). Grund: Sie lassen ihr „Innenleben“ praktisch neben ihrem Leben oder Körper herlaufen oder „-schleifen“, es gar nicht wahrnehmend in vielen Fällen als richtig entwickelbarer Reichtum!, als Potential. Ich halte es für schlimm – für eine kulturelle Bürde, ein Hindernis, von Abhängigkeiten loskommen zu wollen, weil Alternativen nicht bekannt sind oder geglaubt werden oder eine Abhängigkeit als solche nicht (genug) erkannt wird. Das „klassische “ Beispiel hierfür ist – finde ich – die „Schulmedizin“: die griechisch-arabische Medizin, die im 13. und 14. Jahrhundert – ich habe dies eingehend studiert in meinem Studium, wofür ich sehr dankbar bin, nicht wissend hierüber – offenbar mit Gewalt brachial Leuten aufgezwungen worden sei. Innerlich Lernbares sollten sie weglassen, unter Androhung von Strafe, wenn nicht. Später, im 19. Jahrhundert, wurde die Art, durch Erfahrung Erkenntnisse sammeln zu können – durch Wahrnehmung, geistiges Erkennen – ebenfalls „rausgeschmissen“: aussortiert. „Ab heute wird das nicht mehr gemacht. Schläge, wer doch.“
Das geschah (rein) in der sog. westlichen Hemisphäre (eine von  zwei „Hirnhälften“ dieser Erde….), die östliche behielt das uralte wissen über die innere entwicklung, ebenfalls wurde geistiges Erkennen als wissenschaftliche und als das anerkannte Methode angesehen, wie man zu Erkenntnissen gelangen könne. Im Westen wurde dies strikt abgelehnt.
Ich forsche auf diese innere Art – unter anderem SO. Und stelle so dar. Ich erhebe keinen Anspruch, dies sei „wissenschaftlich“ und sage hier, was im Westen für (begrenzte, die Wahrheit extrem verfälschende und verfälschenkönnende) Methode anerkannt ist, wie man erkennen könne. Dies jedoch, und jetzt wird es noch „lustiger“ oder tragischer, je nachdem – Letzteres, weil davon viel, sehr viel abhängt: Genesung, Chance, die man weiss, ob und wie jemand gesunden könne (!): Die Methoden, die hierzulande – westlich – anerkannt sind, können gar nicht (objektiv, wie sie genannt werden und von ihrem Anspruch an das, was sie leisten sollen, her) funktionieren!!! Das wird klar, wenn  man die geistigen Gesetze kennt. – Doppelblindversuche gehören dazu bzw. geht es schon damit los, dass irrigerweise angenommen oder zugrundelegt wird, was FALSCH ist: Dass jemand oder etwas, das man beobachte (anschaue, Gewahrsein erhalten möchte) NICHT hiermit beeinflusse. Man kann durch innere Kraft alles beeinflussen: Gesundheit, Bewusstheit, So-Sein – könnte verändern und mehr. Scheinbar sperrt „man“ sich gegen diese Tatsache. (Wer genau?)
Dies Art und auch der Inhalt, auch in dem, dass und wie er begrenzt konzipiert wurde (da aufhörend, wo höhere Entwicklung beginnt!) ist, so wurde zeitlich-inhaltlich – zu eigenem Staunen ehrlich gesagt – ein Aspekt sogenannter Inquisition. Die Art zu lernen inbegriffen. Frauen durften nicht mehr im Medizinwesen tätig sein fortan. Sie wurden in medizinische Hilfsberufe abgedrängt, die entwickelt wurden – oft als Hebammen dann tätig oder Krankenschwestern. Erst im 19. Jahrhundert habe in Paris eine erste Frau Medizin studiert. Dass unsere grössere Entwicklung darin nicht – mit keinem Satz – enthalten ist, verwundert nicht, wenn man lernt, was geschehen ist oder „sei“. Dass und warum „Ganzheitslehren“ oder „-medizin“ keine Chance hat, sich etablieren zu können – trotz so viel Gutem, viel Älterem, Bewiesenem als richtig, zutreffend (Ayurveda, Traditionelle Chinesische und Anthroposophische Medizin, Geistheilen ganz besonders) macht stutzig.
Geht es in einer Geistesschulung darum, die innere Kraft und Fähigkeiten stärken zu wollen, so ist es auch dazu, solche Zusammenhänge überhaupt erkennen a) zu wollen und b) zu können. In mancher „Gewalt-Regierung“ – dass es solche überhaupt geben kann, ja, sich nicht alle dagegen wehren, zusammen! – sind daher jede Art von Unterrichten hierin, dass und wie man innerlich wach und fähig werden kann, untersagt.
Die Schulung bzw. Verfeinerung des Unterscheidungsvermögens ist eine hilfreiche, in Krisen not-wendige Sache:

Sieh die Botschaft an sich, nicht die Person: stimmt es, was erfahrbar ist?
Hinterfrage intensiv. … So habe ich es zeit meines Lebens gemacht, noch und es war gut. Man gewöhnt sich an, immer wach und aufmerksam zu sein, egal wer was sagt oder schreibt. Und gerade diese Agilität ist es, die gebraucht wird, um „fähige“ Geister „heranbilden“ zu können: Menschen, die in sich GERADE stehen: Rückgrat (Charakter, Mut) haben und fortwährend stärken und entwickeln, die handeln aufgrund eines inneren Impulses von Wegweisung aus dem Innern – der Weisheit, der Liebe, der Klarheit, dem „So-Wissen-so- IST-etwas“. Die Individualität wird nicht unterdrückt, sondern im Gegenteil geschult, gefördert, erhalten. DAS charakterisiert meiner Ansicht nach eine gute Schulung – als einen Teil dessen, was wichtig bzw. elementar ist. Nicht anderen die Kontrolle und Macht über sich und andere geben, nicht abgeben, sondern selbst handeln. Sich so „schulen“ .- auch selbst dann fortwährend, als eine sich angewöhnbare Lebensgrundhaltung -, DASS man (überhaupt) selbst entscheiden möchte und auch kann. Meist jedoch ist es anders: Wir werden (hierzulande und tendentiell auf der Welt) „erzogen“, dass wir unsere Macht, Kraft, Fähigkeit, sich selbst innerlich erfahren – er-innern – könnten, und so also das Wissen, das innerlich IST und durch einen Zugang zu einer „grösseren Quelle“ von Wissen noch grösser zu werden imstande ist (manche  nennen die Quelle“ – also ein „grösseres Ganzes“ –  „das Göttliche“ oder ähnlich oder auch nur „innere Wurzel“ o.ä.). Während ich von Kindheit an dies erlebte, erinnere mich mich, (erst) mit 21 Jahren ein Erlebnis gehabt haben, dass „der GEIST“ innere „Augen“, einen „Sinn“ –  von dem ich nicht wusste, DASS es existiere, ich glaube, in jeder Person – zu öffnen begann und seither mitlas, mithörte, mit Intelligenz einfliessen liess, was mein „eigenes“ Wissen vergrösserte.
Kurz darauf geschah noch etwas, binnen weniger Monate: Ich stand mitten in einem Hörsaal und war gebeten worden, über eine Erfahrung sprechen zu sollen vor Studenten, als plötzlich in mir Zugang zu einer „grösseren Quelle“ sich auftat. Das war ein unglaubliches, grosses, sehr umwälzendes Erleben, das von da an mein Leben völlig und von grundauf belebte, ja, mir war, als sei ich vorher in einem begrenzten schlimmen Sein gewesen, ohne zu ahnen, dass wir solchen Zugang HABEN könn(t)en!! Ich war schon eine Weile innerlich am Suchen, nach etwas, wofür mir Worte fehlten – ein Gefühl, als gäbe es „MEHR“, „hinter“ der nur oberflächlichen Erfahrbarkeit. die mich wütend machte. Da erst wusste ich, dass und was „dahinter“ sei/war/ist: eine ganze Riesenwelt, zu der wir tatsächlich Zugang bekommen können, so als würde eine einzelne Lampe Zugang zu einem Riesenstromwerk erhalten.
Wissen von dort (über die damalige Situation, eine Meta-Perspektive kam auf, erhebend, und ich war sehr erstaunt) floss ein – ich merkte, von jetzt an wäre es möglich, auf Wissen zugreifen zu können, das nicht meine eigene, persönliche Erfahrung, sondern Wissen von „Sachwissen“ sei, dass im „grösseren Ganzen“ dasei, nicht aber in mir persönlich. Mit der Zeit wurde es fliessender, nicht aber eins.
Die „innere Schau“, von Kindheit an bekannt – wie Hellsicht, die ich gut kenne, nur umfassender als Art, ein „holistisches“ oder „ganzheitliches“ Gewahrsein oder Ausrichten ist hiermit gemeint -, wurde beim So-Schauen bezogen auf das, worauf ich mich ausrichtete jee, nun noch zusätzlich „gespeist“, genährt von der grossen Quelle,die für alle IST – ABER: Wir brauchen Zugang. Sonst geht nichts.
Ich konnte auf einmal C.G. Jungs Lehre z.B. tiefer „schauen“, Prinzipien, ohne mehr von ihm gelesen zu  haben – ich mag ihn sehr, die Inhalte, das Interesse lenkte.
In der Art machte ich auch das Studium: Die ersten Klausuren – Soziologie, Pädagogik- kamen zu ca. 90 % durch innere Schau zustande: Durch geistiges „Schauen“ von Prinzipien, mit Aufrichtung auf die Frage, die je in der Klausur gestellt wurde bzw. die dahinterstehenden wichtigen Prinzipien, die Intention dessen, was gesucht war. Die innere „Schau“ – das Innere ausrichten auf die Quelle, kann ich (nur) so beschreiben – ermöglicht dann je Einfälle bzw. Konkretes. Die „Quelle“, die da und ein riesen Wissensspeicher ist, wo all das Wissen auch über Mathematik, jedes „gewordene Fachgebiet“ enthalten ist, kann so „geschaut“ – im Sinn von „gefragt“ werden -; ich erfuhr es als Schau wie in eine Bibliothek, es ist nicht so, dass eine Person, ein Wesen, Aufschluss geben würde. Beide Klausuren hatten die Bestnote. Das fiel auf.
Und dann geschah etwas, von dem ich denke, dass es hilfreich sein könnte, solches sicher oft von anderen Personen Erlebte, ja, unter Umständen Bekannte, schriftlich zu fixieren und zum Mutmachen und Aufrichtenwollen anderen zugänglich zu machen.
Ich bekam auf einmal einen Schreck, als ich vor dem Aushang mit den Noten stand und etliche andere Studierende mit mir, in dem Moment, als jemand oder einige zu mir sagten: „DU schon wieder. Schon wieder EINS. – Wie machst Du das?“
Psychologisch klarzukommen mit dem, was man erlebt, kann u.U. zunächst herausfordernd sein – so geht es auch Kindern insbesondere beim Sprechen über etwas, das andere nicht verstehen mögen usf.: sobald andere anfangen, vergleichen zu wollen und ihre Vorstellungen einzubringen, kann es zuweilen belastend sein oder erst werden.
Solche Bewandtnisse habe ich auch in der Abschlussarbeit als Inhalt, UM zeigen zu wollen: Es kann Reibereien, Probleme „auf dem Weg“ der Entwicklung geben – einiges wirkt sich bremsend, hemmend auch seelisch aus. Ich wollte klarmachen: Auch wenn Personen, die keine Berührung damit haben und sich anderes vorstellen: Es ist nicht (immer) lustig, schön, angenehm oder förderlich, aufs äussere Leben beziehbar, wo begrenzte Vorstellungen anderer Grenzen setzen, „sensitiv“ oder medial zu sein.
Damit ist gemeint: die inneren Fähigkeiten – zumindest zum Teil, sich entwickelnkönnend – so in der an sich ja wunderschönen Entfaltung zu erleben bzw. entfaltet zu haben, dass sie mit dem „kollidieren“, was Personen in der Umgebung für „normal“, möglich, natürlich, machbar halten.
Es kann, was wahrnehmbar oder möglich zu begreifen, zu erfahren, zu machen  sein, was das für überhaupt Existente (was manche Personen sich darunter vorstellen, und jeder hat da vielleicht unterschiedliche Vorstellungen) angeht. Dies kann z.B. Hilfsarreale angehen, die zur Hilfe für Personen eingesetzt werden können – ob sie mit tierlichem oder menschlichem Körper gerade sein  mögen. Erklärend: Tiere nehme ich durchweg von jeher als grossartige Personen mit sehr gutem Charakter wahr.  (Auf dieser Seite geht es z.B. neben allen anderen „Tieren“, die dem Verständnis nach Gefährten auf dem Weg sind, eigentlich gleich Wesen, die dann in einem menschlichen Körper via Geburt kamen („Mensch“ dann genannt), nur derzeit in einem anders aussehenden äusseren Körper(-„Kleid“ oder -„Gewand“). Sieht man den Geist, wird (oder „wurde mir“) klar, dass eigentlich kein Unterschied zwischen uns ist, bis auf den Umstand, dass wir in verschiedenen Spezies inkarniert sind (geboren wurden oder herkamen auf diese Erde). Viel solcher Kommunikation habe ich mit Vögeln in den letzten Jahren erlebt – sie erlebe ich als genauso „wach“ und intelligent, eigentlich sogar mehr – als bzw. wie Menschen. Sie haben meiner Wahrnehmung nach eine hohe Ethik, „Gott“ – wie immer der Name in jeder Kultur sein mag – innigst zugewandt und verbunden, egal ob sie sich dessen bewusst eingangs waren oder nur zum Teil, ähnlich wie Menschen. Von ihrer wesenhaften Reife her sind sie (für mich) als hochentwickelt angesehen bzw. erfahren. Auch die Selbstdisziplin, Geradelinigkeit zu leben, ihre Kinder zu lehren, zu unterrichten oder mit ihnen zu sein, die Anforderung an das Verhalten der Kinder (sehr diszipliniert von frühauf) und die Fähigkeit oder Bemühung, mit auch kargen Lebensverhältnissen zurechtkommen zu wollen bzw. es zu  tun, obwohl wohl etliche Menschen schon längst „das Handtuch geworfen“ (aufgegeben) hätten, auch, durchzuhalten und damit noch – mit viel Angestrengtheit! – sich und anderen Mut machen und Zufriedenheit „abringen“ zu wollen, liegt weitaus über dem, was ich je von Menschen, selbst in Krisengebieten, mitbekommen habe. Sie haben eine mich oft sehr beeindruckende Stärke, dazu einen schärfstens analytischen Geist, der jede Motivation anderer im Vorhinein erkennt  (für gewöhnlich, es sei denn, Stress, Angst, Sorgen, Geschwächtheit durch Krankheit, Verletzung, Verlust von Eltern, Partner/n, Freunden o.ä. lassen innerlich absinken und können die Wahrnehmung und die Fähigkeit sehr diszipliniert sein zu wollen schwächen oder lahmlegen. Dies kann, weil Vögel  sehr seelenwolle Wesen sind (ich erlebe sie so)  auch durch Entmutigung eintreten oder sich entwickeln, wenn z.B. Personen (andere Vögel, die nahstehen, wie Eltern, Partner ect.) gehen oder fort sind, die vorher dawaren.
Ich habe es – soviel nur an dieser Stelle – als äusserst wichtig, ja, elementar erfahren, ihnen gerade dann Mut zu machen und auch als Ansprechpartner dazusein nötigenfalls. Ach je, ich bin ihnen so zugetan, dass ich gern darüber schreibe, doch jetzt zum Basisthema zurück. Ebenso, wie es möglich ist, mit Vögeln oder anderen (Tieren) innerlich kommunizieren zu können, was jeder lernen (= er-innern) kann, da bin ich sicher, und etliche Menschen dies nicht für möglich halten oder erst dann, wenn sie eigene Erfahrung/en damit machen, so geht es auch mit zuweilen „mehreren“ anderen Themen oder Möglichkeiten:
Etwas, das einem selbst vertraut sein mag – Tun, Erfahren o.ä. – übersteigt zum Teil um Manches die aufgrund geistiger Begrenztheit so aufgestellte Vorstellung, was als dem Menschen für möglich gehalten werden mag. Doch: Es ist meist eher oder „nur?“ in diesem (westlich „geprägten) Kulturkreis entsprechend, denn z.B. (fern)östliche Weisheit weiss über all das, die ganze innere Entwicklung konkret bescheid.
Hierzu rate ich zwei Bücher gleich zu Anfang an, weil dann im Grunde alles vertraut und bekannt/er werden kann, worüber hier berichtet wird bzw. Eindrücke dargestellt in Bezug dazu, wie und dass man anderen damit helfen kann. „Autbiographie eines Yogi“, Paramahansa Yogananda, Buch der SRF („Self Realization Fellowship“) und „Leben und Lehren der Meister im Fernen Osten“ von Baird Spalding.
Soweit dieser kleine Artikel zur Bodenlegung.

 

 

 

 

Ein Resümee übers Studium und auch über damit verbindbare Tätigkeiten, die im Studium, bzw. anschliessend dem Gelderwerb dienten, beginne ich hier in Fortführung des Themas der Vor-Seite mit  Linktitel im Menü: „Dipl.Soz.Päd. & -Soz.Arb. (FH) – was ist das?“
Dieser Artikel ist eine Auslagerung des Haupt- bzw. einleitenden Textes hierzu. Er wurde aus dem Haupttext zur besseren Übersicht und im Interesse „geoutsourct“, die Hauptseite zu Thema etwas kürzer gestalten zu wollen und hier mehr Raum zur Vertiefung zu schaffen.

Thema ist, zunächst einmal den Anspruch, Bedarf, Umsetzbarkeit und Gewinn für SozialpädagogInnen als Berufsbild gegeneinander abzuwägen: Was IST „Gewinn“ in dem Fall?  – SozialpädagogInnen und -SozialarbeiterInnen leiten – ErzieherInnen sowie Sozialpädagogische AssistentInnen können Hilfstätigkeiten erledigen, die sonst die eigentlichen SozialpädagogInnen vor allem innehatten, BEVOR für sie das Studium auf eine Ebene angehoben wurde, wie es jetzt, 1998-2001 bzw. 3 (s. Vorseite hierzu), konzipiert ist. Es zielt dabei auf die Frage, was mit dem Abschluss Diplom-Sozialpädagogin & -Sozialarbeiterin (FH) möglich sein SOLL: „Leiten bitte ausschliesslich, kaum für Menschen direkt dasein“, da dies inzwischen Erzieher und Sozialpädagogische Assistenten (vor allem sie nun) machen „sollen“, so die staatliche Absicht hinter diesen beruflich unterschiedlichen Qualifiziertheiten.
Massgeblich für das Anheben des „Niveaus“ – sicher „mit“ – war der derzeitige Dekan, Mediziner bzw. Arzt in zuvor eigener Praxis,  nach einem späten Studium Medizin mit 40 Jahren, vorher Krankenpfleger, und jetzt in der Position, die FH zu leiten, „jetzt“ bezieht sich auf meine Studienzeit 1998-2001/3.

Zu alldem bemerke ich Folgendes, und wohlgemerkt ist es meine persönliche Perspektive, so dass ich also keinerlei „Anspruch“ auf „DIE ultimative Wahrheit“ erhebe, nicht einmal auf Richtigkeit und Zutreffenheit: Es ist meine Erkenntnis, die im Folgenden dargestellt wird:

Je nach Arbeitsmarktlage und eigenem Einfallsreichtum bzw. eigener Kreativitität sieht die Umsetzung dessen aus – Einfallsreichtum und Kreativität, sich selbst eine Stelle zu schaffen, dadurch, in dem man BEDARF an Hilfsnötigkeit irgendwo erkennen können und dem entsprechend handeln können möge – eine Lücke füllen im sozialen Miteinander, wo Hilfe irgendwie nötig ist/erscheint finden. Das heisst: eine Stelle, möglichst finanzierbar – mit kreieren/schaffen auf jeden Fall, ohne – bloss das nicht!, sagte uns eine aufgeschlossene Professorin, Frau A.- nur auf schon vorgefertigte Stellenanzeigen reagieren zu mögen. Hintergrund ist mit Sicherheit, dass sowohl Gelder im sozialen Bereich etwas knapper bis recht viel knapper sind in vielen Fällen, als es sein sollte, von staatlicher Seite jedenfalls und vorhandene Stellenanzeigen – ganz besonders, wenn es um leitende Positionen geht! – ja sehr, sehr rar gesät sind, zumal, wenn man nur z.B. im regionalen Raum danach Ausschau hält, in dem man gerade lebt. Ich danke dieser wirklich engagierten und wie ich finde sehr reflektierten Professorin, dass sie uns so eine wirklich perspektivenreiche Einführung ins Studium ermöglicht hat, aus ihrer Erfahrenheit heraus. Ich muss sagen, ich war beruhigt, als ich das alles hörte, denn nicht gruselt mich mehr nach einem Festgefahrenfühlen in meinem Ausbildungsberuf, als nach dem Studium auf eine einzige Arbeitsperspektive hätte festgelegt sein müssen. Doch dem war bzw. ist nicht so. Doch: Wie immer: Wo Raum zur Entwicklung ist, sind auch Herausforderungen, eine Form von Idee gut zu füllen und dies mit allen nötigen Bedingungen.

Wir sollten uns bewusst sein, dass wir in ein Studium starten mit einem breitgefächerten Angebot voller verschiedener Möglichkeiten – diesen Abschluss zu wählen, hiesse, kein fertiges Berufsbild anzuvisieren, sondern es bitte aktiv mit weiterzuentwickeln.
Rückblickend möchte ich sagen, dass man eventuell hier etwas mit einem BWL-Studium als Module hätte kombinieren können oder „sollen“ bzw. uns mehr oder überhaupt Angebote machen, wie man z.B. eine Finanzierung für welche Art von Stellenschaffung überhaupt auf die Füsse bekomme, auch im Licht von etwaigen EU-, Bundes-, Landes- oder kommunalen Geldern. Es gibt zwar regelmässig Ausschreibungen verschiedener Träger, doch hier bewerben sich in erster Linie grosse Einrichtungen, Vereine, die stehen. Für Einzelpersonen erscheint es schwer, es setzt voraus, eigenes Kapital oder Erfindungsreichtum in Bezug auf Akquise von Geldmitteln „mitbringen“ zu können oder zu erwerben.

Bitte oder Aufforderung: Nur leiten sollen später, nicht „an der Basis“ für Menschen tätig sein …? Was bedeutet(e) das für uns Studierende als künftige Absolventen?

Nur bitte leitend später tätig sein zu mögen statt „an der Basis“ war auch ein Aufruf, ja, eine eindrückliche Bitte oder Aufforderung an uns als künftige Absolventen, dieses „Nachrücken“ und Kreieren von Berufsbildern, die jene Tätigkeiten erledigen (sollen), die früher – Vielen sicher bekannt – auch Sozialpädagogen machten, zu beherzigen, sich klarmachen, was es für uns nun bedeute, also eingehend sich der –  möglichen und sicheren – Implikationen bewusstwerden zu mögen und dementsprechend „vorwärts“ zu gehen. Im eingangs genannten vertiefenden Artikel als Resümee zum Studium hätte ich ein paar Anregungen zu Veränderungen, Verbesserungen – es könnte jedoch sein, dass sie im Studium bereits integriert sein mögen. Es wird z.B. wesentlich mehr Gewicht auf Qualitätssicherung gelegt als zu der Zeit, als ich studierte – es hatte auch Raum, doch mehr noch danach.
Was mir dazu durch den Kopf ging war dies: Überraschtheit. Offengesagt war es mir zu dem Zeitpunkt neu, in einem Studium zu sein, in dem ausgesprochen, ja, ausschliesslich als von der Studienleitung angestrebtes Ideal oder Ziel Personen für künftige Leitungspositionen ausgebildet bzw. vorbereitet werden sollen. Ich hatte davon nirgendwo gelesen oder gehört, es „nur“ direkt erfahren – von einigen Seiten -, als ich bereits dort war. –
Warum nicht?  Ich war ja da, UM eine neue und endlich chancenreiche Perspektive ausserhalb der „vermaledeiten“ Ausbildungsberufe zu bekommen – bekommen zu können, endlich, nach etlichen Jahren und einer Ausbildung, die mich nicht erfüllten. Und ich sagte mir, auch wenn das nicht gern gesehen wurde – die Einstellung – „nach unten geht´s immer“. (Wer gern doch direkt für Menschen in der Hilfe und Förderung tätig sein  möchte, kann es ja tun.)
Doch: es wurde mehrfach hervorgehoben: Das Niveau des Studiums von Inhalten und Leistungsorientiertheit sei recht deutlich gestiegen allein in den letzten Jahren durch gezielte Weiter- bzw. Höherentwicklung. Die Inhalte könnten nicht mehr verglichen werden mit jenen, die vor 10 oder 20 Jahren für Sozialpädagogen angeboten worden seien. Näheres:


Die Leistungs-„Niveau“-Anhebung ca. 1999 – schwierigere Inhalte zu lernen, schwierigere Prüfungen:

Während der Studienzeit wurden für das Fach Medizin sowie für einige andere Fächer sowohl Inhalte durchforstet im Bestand, aussortiert, angehoben vom Schwierigkeits- bzw. Anforderungs“niveaus“ her, so neu konzipiert, ebenso – was damals einigen ProfessorInnen und auch Studierenden Beklommenheit bescherte – die Prüfungs“niveaus“. Dies hatte zur Folge beispielsweise, dass etliche Studierende an gewissen Stellen das Studium abbrachen, weil es ihnen zu schwierig wurde. Ich hörte etwas von ca. 80  Prozent Abbrüchen – bezogen auf welchen Zeitraum, kann ich allerdings nicht erinnern, und dies wäre ja wichtig zu wissen, da man sonst keinen signifikanten Schluss daraus ziehen kann in Bezug auf die Frage: Wie kommt das? Was gab Anlass? War es tatsächlich die Studienniveau-Hebung in den Fächern,die zu (so vergleichsweise „so viel“) Abbrüchen führte? Die so einige zittern liess…? Und: Wie war vorher die Abbrecherquote?-

 

 

Dann hörte ich, wobei dies keine offiziell bekanntgegebene Zahl war, falls über so etwas überhaupt veröffentlicht werden sollte, dass im Fach Medizin etwa 60 % der Studierenden durch die Prüfung gefallen seien und sie wiederholen mussten.
Der dafür verantwortliche Professor, damaliger Dekan gleichzeitig, hatte eine klare Einstellung, die er uns in einer Vorlesung einmal inhaltlich kommunizierte: Bevor Leute in den Gesundheitsbereich und auf Menschen losgelassen werden, die nicht einmal Inhalte von einem Niveau lernen können, das in der Praxis nunmal gebraucht wird, können sie besser gehen. Bevor sie jemandem schaden können.

Ich erinnere eine harsche Art von „Charmanz“ von den Worten her, die ich hier nicht mehr klar erinnere – es war einfach klar, stringent, entschlossen: Entweder man KANN und WILL (auch „viel“) lernen oder nicht , besonders fürs Hauptfach der im ja freiwillig gewählten Schwerpunkt „Reha und Gesundheit“, der uns von Anfang an als lernintensivster aller vier Schwerpunkte, die wählbar waren, vorgestellt wurde und „Vorsicht! Man muss wissen, worauf man sich einlässt, wenn man DAS wählt“. Es gab Pflichtlektüre und etliche empfohlene Bücher zusätzlich.
Besser stelle es sich so früh wie möglich heraus, was jemand möchte und wirklich kann, dann kann man gleich merken, was ist und sich und anderen Leid sparen – vor allem künftigen „Klienten“, die zum Beispiel in einer Psychiatrie sein mögen. Ohne zu zitieren, denn dafür bräuchte ich wohl Erlaubnis, wurde inhaltlich gemeint. Entweder jemand ist selbst klar, gehoben intelligent und fähig, was sich auch in Punkto „persönliche Stabilität“ herausstelle, wenn es viel zu lernen gäbe und ggfls. Stress wegen Prüfungen aufkomme: wie jemand damit umgehen könne, ob ihm die Nerven durchgehen, er sie behalte usf. Im Grunde, so wurde kein Hehl daraus gemacht, wurden einige „Hürden“, die sowohl persönliche als auch fachliche Kompetenz möglichst frühzeitig unter Beweis stellen sollen – gediehen dazu sein mochten – „eingebaut“ bzw. vorhanden, damit die grösstmögliche Sicherheit oder Gewähr dasei, dass wirklich nur Studierende die Prüfung schaffen, die dann auch in der Praxis richtiges Wissen mitnehmen und ein- bzw. umsetzen können als auch persönlich dies mit allem etwaigem Stress durchhalten. Es wurde schnell klar: Hier war das Bestreben eher, jemandem eine mühsam gemacht Stütze identifizieren, „wegnehmen“ statt erhalten zu mögen als das, was sie ist: Stütze, Krücke: für die Intelligenz, die persönliche Stabilität usf.
So harsch und streng war auch das Lehren – entweder man kam mit oder nicht. Kein Zetern am Rande – entweder es geht oder nicht. Man geht oder bleibt. Manchen war es zuviel. Sie gingen.
Da ich die Einstellung an sich sehr gesund und gut fand, hatte ich nichts dagegen und dachte, es werde sich schon herausstellen, ob es – für mich in dem Fall – schaffbar sei würde.
Es war. Mit wirklich einem gutem Pensum zu lernen. Gott sei Dank bestand ich die Prüfung. Ans Abbrechen habe ich nie gedacht.
Es sollte „gesiebt“ werden mit der Anhebung des Leistungsniveaus. Langzeitstudierende waren nicht gern gesehen, es sei denn, sie hatten – wie gesundheitliche – wirklich einen triftigen Grund, warum sie ein Studium in die Länge zogen. Aber so, faulenzen oder so etwas, nein – das sollte nicht mehr sein. Kluge, intelligente, fähige Leute, die hinterher gut in der Praxis arbeiten wollen bzw. können, verantwortlich sich verhalten und auch im Studium schnell „Gas geben“ können, also möglich in der Regelstudienzeit es durchziehen, waren die gern gesehenen Studierenden. Ein hoher Anteil an Eltern bzw. alleinerziehenden Studierenden gab es. Sie wurden – wie ich fand – recht gut gefördert und ideell und zuweilen praktisch unterstützt, was sich sehr gut fand. !
Ich fand eine mir in etlichen Dingen gleichgesinnte Frau im Studium, die eine Freundin war und mich aufgrund ihrer reifen Art ihrer Persönlichkeit positiv beeindruckte – „Hub ab“!: Mutter von zwei Kindern, die ich sah , wie es für sie war, wenn sie nach Hause kam mit Essen machen, Haus saubermachen, Hausaufgaben mit den Kindern, Sorgen anhören ect.  Viel der Zeit war sie nur für Kinder und Tiere da, – und sie war ganz da mit ihrer Aufmerksamkeit. Wunderbar. Und: ausgerechnet diese Frau, die sich mühsam ihre Zeit, die sie für sich selbst haben konnte und früh aufstand am Morgen,  legte einen Abschluss hin, mit einem dennoch gewaltigen Lernfreude und der nötigen Intelligenz, von 1,3!
Es war einer der besten Abschlüsse überhaupt. Ich fand es super – sie war „bereits“ Mitte vierzig, als sie zu studieren begann. . Das Durchschnittsalter der Studierenden war in dem Jahr, als wir begannen, 1998 29 Jahre.
In vielen Dingen abgeklärt, ging sie sowohl gelassen als auch intensiv sich bemühend ans Werk, zuweilen lernten wir zusammen – mit viel Fahrzeit, ausserhalb von Kiel wohnend. Heute arbeitet sie in einem Jugendamt, und wir konferieren öfter wegen dem Thema ADHD/ADHS und wie man „alternativ“ helfen könne.  Manche Menschen bleiben einem im Gedächtnis. Sie hat meinen Weg berührt und gehört sicher dazu. Vielen Dank an Dich!

Höchster Anteil an Verwaltungsrecht im Bundesgebiet an dieser FH für Sozialwesen-Studierende?

Die FH Kiel habe, bezogen auf den Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, so sagte man uns in den ersten Vorlesungen im Fach „Recht“, angeblich den höchsten Anteil im Bereich Verwaltungsrecht im ganzen Bundesgebiet hinsichtlich jener Unis bzw. FH´s, an denen man entweder Sozialpädagogik oder Sozialarbeit oder beides studieren könne. Falls nur eines der beiden an sich getrennten Berufsbilder studiert werden könnten, so wäre der Bereich Sozialarbeit jener, der hier den (grösseren) Anteil Verwaltungsrecht habe.
So bekamen wir Einblick dahingehend, wo wir uns bewegten und befanden: Im grössten Verwaltungsrechts-Konfrontationsraum, den wir uns bundesweit nur vorstellen konnten. Ich zuckte einmal vor Eindruck kommender innerer Dürreperiode – aber nur kurz, sehnte mich nach Hamburg zum Studieren dort, da doch gesagt wurde: in Hamburg sei das alles ganz anders! – Ich hatte bereits in meinem Ausbildungsberuf Recht rauf und runter gelernt, ein halbes Jurastudium – das würde ich schon auch noch packen, kein Problem. Und: Man hatte sich hoffentlich etwas dabei gedacht, es so zu machen – dass es hier hohe Leistungsanforderungen gebe, hatte man uns ja nun auf mehreren Veranstaltungen gesagt …

Arbeiten neben dem Studium? Muss wohl sein – und ein hoher Anteil an Alleinerziehenden im Studium

Selbst wenn man die Zahlen von Personen, die das Studium – ich meine, innerhalb des ersten Jahres vor allem seien die meisten Abbrüche erfolgt im Gros auf mehrere Jahre bezogen – kennte, wäre es dennoch nicht möglich, wirklich weise Schlüsse daraus ziehen zu können, was die Gründe seien – wirklich -, und was es impliziere, auch für die Leitung dieser Bildungseinrichtung.
Es kann ja viele Gründe geben, warum ein Studium abgebrochen wird. Falsche Vorstellungen gehabt, entpuppt im Studium, Geldgründe ect.
Dazu, denn das war und ist noch heute ein viel bewegendes Thema:

Wie finanziert sich jeder sein Studium? Ist es überhaupt machbar, leistbar? Wenn ja: wie?

Hier ermögliche ich einen Einblick in das, was ich selbst erfahren, getan (gearbeitet) und von anderen mitbekommen habe. Mehr geht es – da ich davon jedenfalls klar weiss und um die Zutreffenheit – um meine Aktivität und Erfahrung.

Ich war völlig überrascht, mit 26 Jahren erfahren zu haben, dass ich überhaupt BaFÖG erhalten könnte – in meinem Alter „noch“, dachte ich. Da ich diese Möglichkeit von vornherein aufgrund meines mir (zu) hoch für ein Studium vorkommenden Alters bei bereits Etabliertsein mit erster abgeschlossener Ausbildung  geistig ausgeschlossen und so verworfen hatte, war ich umso überraschter, das Gegenteil meiner von mir nicht auf Richtigkeit überprüften vorherigen Annahme bestätigt zu erhalten.

DIE Fügung…!

Eine andere Person mit einem Gott sei Dank weiteren Horizont, als ich ihn derzeit auf mögliches Studium und Finanzierbarkeit bezogen hatte („im meinem Alter noch, ach komm, unmöglich“), öffnete mir den Sinn dafür. Das dauerte schon einige Tage…
Es kam eine Frau auf mich zu, und sie schaffte es: Wir arbeiteten gerade beide als Redaktionssektetärin und -assistentin für einige Zeit in der Redaktionsleitung Wirtschaft (sie) und Landespolitik, Wissenschaft und Kultur (ich) beim NDR-Fernsehen – Schleswig-Holstein-Magazin.
Ich: Gerade vermasselt, „meinem“ lange ersehnten, kürzlich erst getroffenen Verleger bzw. besonders Lektor eines Verlags, zu dem ich sofort „die“ Beziehung spürte, die dem Vorhaben gediehen war, ein Verlag, bei dem mein Lieblingsautor auch verlegt, ein extra dazu vorbereitetes fertiges Script meines ersten – noch unveröffentlichten – Romans „Freyas Gold oder wie kommen die Sprossen aus der und in die Leiter des Göttlichen?“ zu geben, obwohl alles mehr als günstig und sehr gut und vorbesprochen war…; danach auf Tip einer Autorin-Kollegin zum NDR gefunden, doch: Nase voll von Büro und Sekretärin „spielen“.
‚Sie, die Frau mit dem grösseren Horizont für Studium und Finanzierbarkeit, gerade obenauf, weil tollen Erfolg für sie mit einer perspektivreichen Stelle beim NDR-Radio, nach einem Herauswollen aus ihrem alten Vorjob „Bürogehilfin“, jetzt BWL-Absolventin mit einer offenbar bahnbrechenden Entdeckung bzw. eigenen Entwicklung im Bereich Controlling, erzählte mir ihre Geschichte:
Sie habe mit 26 Jahren nochmal studiert nach einem ersten Beruf und BaFÖG bekommen.
Studium? Hm. Soweit weg… Oder doch nicht?

 * * *

Jahre zogen an mir vorüber. Ich spulte zurück um über fünf Jahre – „mein Gott, ist es wirklich erst so kurz und doch so lang scheinend  her?“ -, als ich an einem Gericht gearbeitet hatte in meinem ersten Beruf („Justizangestellte“). Kaum drei Wochen da – eingestellt worden auf die Ferne nach meiner eigeninitiativen Bewerbung, ohne Vorstellungsgespräch -, rief mich ein verantwortlicher Personal-Leiter (stellvertretender Personalchef) in sein Büro. Ich erinnere den Blick meiner Kolleginnen, die stille Frage: Hat sie etwas „verbrochen“, oder warum wird sie ins Büro der Personalleitung gebeten? … 
Wer jetzt fragt: warum erzähle ich das, obwohl hier doch vom Studium die Rede sein soll: Inspirieren ist ein Anliegen – Ideen bekommen, mich freuen, wenn Sie, Du, Ihr auch etwas Mut fasst, dass es „voran“ gehen kann, auch in seltsamen Situationen  und gewendet werden können… Wie diese hier … 
Eine freundliche Einladung mich zu ihm zu setzen, erwartet mich. Freundliche Geste, eine aufrichtig wirkende Ausstrahlung von aufrichtigem Interesse an anderen, ihrem Wohlergehen, fällt mir auf. Wohltuend. 
Länger sieht er mich an. 800 Angestellte hier in diesem „Laden“. Wahnsinn, was für ein Umfang, und für wie viele Personen und ihre Einstellung bzw. das Vorher und Danach ist er zuständig … 
Er habe sich „mal“ meine Akte gezogen. Ah. Deshalb hätte er mich sprechen wollen. Jetzt wird mir doch mulmig. Ohne dass ich mich entsinnen könnte, je etwas Ungutes getan zu haben … 
Er blättert in offenbar meiner Akte. Und was er dann sagt, haut mich fast aus den Schuhen …
„Mir ist etwas aufgefallen. Da, alles Eins. Sie haben eine Deutschnote nach der anderen eine Eins.“ – Ich nicke. Er beugt sich über den Schreibtisch etwas nach vorn. „Ich habe mich gefragt: Wollen Sie nicht schreiben? – Etwas studieren, in dem Zusammenhang? Das, was Sie jetzt machen, können Sie doch auch noch machen, wenn Sie vierzig sind.“ 
Ich sehe einen Engel, der mir – wie eben vorbeigeflogen – einen Finger auf eine wunde Stelle legt und sagt: „Es gibt Heilung.“ 
„Schreiben Sie gern?“ 
Da er nichts an sich hat, was „klebrig“ ist – nichts Aufdringliches, Persönlichkeitssphäre-Übertretendes oder -verletzendes, sondern aufrichtig interessiert wirkt, erzähle ich ihm ein bisschen. Schreiben – gäbe es nicht die Notwendigkeit, Geld verdienen zu müssen, würde ich fast nichts anderes tun ausser zu schreiben. 
Aha. Wie soll er wissen, dass ich mich schon, bevor ich zum Gericht kam, bei Verlagen und Ähnlichem in der Gegend beworben hatte? Ich wollte mehr schreiben und gleichzeitig mehr Verlagswissen bekommen. Oder bei einem Verlag arbeiten und in der Freizeit schreiben… Wenigstens eine kleine Verbesserung.   
Ich hörte das Angebot, dass ich zur Uni fahren könne, um nach etwas Passendem für mich forschen zu mögen, in der Arbeitszeit und ihn auf dem Laufenden halten zu mögen. Das wäre schon in Ordnung so. 
Ich dachte, ich höre nicht richtig. Wenn jemand kam, um einen Weg geradebiegen zu wollen, wurde ER eben vorbeigeschickt…! 
Ich fühlte eine feine, grosse  Kraft in Verbindung mit ihm. Dieser gute Mann würde mich fast ein Jahr begleiten –  bis ich in ein anderes berufliches Feld wechseln würde, zu dem ich ich wirklich hingezogen fühlte. 
Es hat vor allem die Arbeit an einem so grossen Gericht, während ich aus einem mir familiär vorkommenden Umfeld eines Amtsgerichts in Westfalen mit ca. 60 MitarbeiterInnen in diese Grosstadt kam, mit 800 MitarbeiterInnen, mit dem Eindruck von warmherzigem, grund-sätzlichem Interesse angenehmer machen können. Dafür danke ich ihm noch heute.
Was er sagte, hat einen „Ball ins Rollen“ gebracht.

 

`* * *

BaFÖG oder nicht? Fünf Jahre Berufserfahrung nach abgeschloss. Ausbildung müssen sein:

Und jetzt sitzt sie, Andrea vor mir, und erzählt mir, sie habe mit 26 Jahren – so alt bin ich zur Zeit dieses Gesprächs mit ihr – nochmal studiert und durch BaFÖG alles Nötige finanzieren können.
Erkundige Dich doch mal. Vielleicht geht es ja für Dich auch.
„Versuch es auch!“
Was ich für nicht möglich gehalten hatte, war doch möglich wider Erwarten!: ich wäre wirklich in der Lage, ein ganzes Studium, mit Rückzahlung, aber immerhin… finanzieren zu können, das heisst, dass ich so gut wie alles, wenngleich es sehr knapp sein würde, von monatliche BaFÖG finanzieren könnte für den Lebensunterhalt, mit Miete und so fort.
Und: Es war genau der richtige, weil frühstmögliche Zeitpunkt für mich, um ein Studium überhaupt mit BaFÖG finanzieren bzw. meinen Lebensunterhalt mit allen Kosten finanzieren zu können: Fünf Jahre Berufserfahrung nach abgeschlossener Ausbildung waren eine Voraussetzung. Gerade hatte ich diese fünf Jahre voll – wobei auch „Ersatzzeiten“, wie durch lange Erkrankung oder Arbeitslosigkeit dafür angerechnet wurden.
Von dem Zeitpunkt an änderte sich für mich alles. Hoffnung auf eine Perspektive! Richtiges Studiumn finden, anmelden, Studienbestätigung, anfangen. So ging es schnellst. Ein Jahr nach diesem aufschlussreichen Gespräch konnte ich anfangen zu studieren.

Jobs zum Finanzierung des Studiums bzw. Lebensunterhalts neben BaFÖG-Höchstsatz:

Solang baute ich in 25-Stunden-Tätigkeit  – etwa – für ca. ein Jahr ein Kaminstudio nahe Kiel mit auf, das soeben eröffnen wollte, machte Organisatorisch-Administratives, Büro und Verkauf von Kaminöfen, einiges Repräsentative wie Ausstellungen mit zu begleiten sowie Reklamationsannahme und -bearbeitung von „schwierigen“ Kunden – das war mein Anliegen. Hier waren die Chefs nicht froh, als ich wegen Studienbeginn und wie bei der Einstellung vereinbart, aufhören wollte dort zu arbeiten. Eine langfristige und bessere Stelle wurde mir im Team angeboten. Hier hatte ich Gelegenheit, mich mit Ethik zu befassen: Ich kam ja aus mehreren Jahren Beraten und Helfen für Menschen, die in für sie schwierigen Lagen sich befanden, fühlen wollten, was sie möchten, Hilfe zur Entscheidungsfindung, mehr Gesundheit, Stabilisierung, Selbstbewusstsein erhöhen ect.l – Ursachen für Störungen herausfinden, möglichst beseitigen, aufbauen in Persönlichkeit inklusive Gesundheit.
Warum kauft sich jemand einen Kaminofen? Um es warm zu haben. Vielleicht von der Seele her: es warmhaben wollen. Häufig kamen Leute ins Geschäft, die einen Ofen kaufen wollten. Oder? Gewohnt mit „hellen“ Sinnen zu schauen, wer was wirklich möchte und genau DAS zu stärken und nicht das, was jemand NICHT  möchte und vielleicht trotzdem länger getan hat, tat ich es auch bei den nun hereinkommenden Personen: Als Verkäuferin – hier haderte ich kurz, aber nur kurz, mit meinem Gewissen – war ich eine Niete eventuell, weil ich niemand bestärkte, einen Ofen kaufen zu mögen, sondern schaute, ob jemand wirklich einen Ofen erwerben oder es nur Anflug sei.  Kurzum: Erfolg war für mich, wenn ich möglichst viele Leute „entlarvte“ auf das hin, was sie wirklich wollten und sie fühlen konnten, was es sei – und das war in vielen Fällen, das Geschäft zu verlassen, bevor ein Vertrag zustandekommen würde.

Trotz BaFÖG-Höchstsatz: Ein oder mehrere Jobs sind leider nicht die Regel. !!! 

Wer studieren wollte, musste also nach dem Studium für die BaFÖG-Rückzahlung tiefer in die Tasche greifen. Ich gehörte zu diesen Personen, aber: Es war trotzdem nicht genug Geld. Ich arbeitete durchweg das ganze Studium mindestens einige Stunden in der Woche, in der zweiten Hälfte des Studiums mit einem 20-Stunden-Job inklusive Früh- und Spätschichten, je in den Semesterferien die meiste  Zeit, zuletzt sogar in zwei Jobs auf einmal – in der Zeit des Diplomarbeitschreibens. Dass es einfach war, kann ich nicht behaupten. Dennoch: Das Ziel vor Augen, fiel es dennoch relativ leicht – es lohnte sich.

Für Partymacher, die es in diesem Studiengang meines Wissens so gar nicht gab -. sicher eher, wo 18. oder 20Jährige studieren direkt nach dem Abi. Ich hatte weder Zeit noch – das wohl in erster Linie – keine Lust auf die eigentlich zahlreicheren Studenten-Partys. Ich war so froh und erleichtert, mir endlich eine Perspektive erarbeiten zu können, in der ich nicht hinterher festsitzen würde in Bezug auf erschliessbare Bereiche, in denen man arbeiten könne – eine neue Erfahrung, endlich! – , dass ich es umso lieber und mehr tat.

In dieser Zeitspanne der ersten Studienhälfte erhielt ich – rätselhafterweise für mich ob des Anlasses fast „je“ – einige Angebote im Bereich Job, die mich sehr erstaunten Zwei davon betrafen eine Mitarbeiter an Kliniken bzw. in einem Krankenhaus, (jedoch, da dies ja nicht mein Ziel war) im Büro. Ich schreibe dies auch und vor allem, damit es hoffentlich anderen Personen Hoffnung,  Mut und auch Zuversicht geben kann, oder Ideen, Inspiration, was man so machen kann, um sich finanziell
In den ersten Semesterferien überhaupt arbeitete ich – überraschend, von „heute auf morgen“, da ich einfach in eine gerade vor mir ins Blickfeld geratene Zeitarbeitsfirma gegangen war – an einem Kreiskrankenhaus im Kreis Plön. Als ich meinen Lebenslauf, den ich schon hatte, zeigte, war die Mitarbeiterin begeistert: „Dann wären Sie fähig, sofort die einzige Sekretärin der Verwaltungsleitung im …Krankenhaus in … für sieben Wochen vertreten zu können?! – Sie brauchen jemand, der wirklich zuverlässig und erfahren ist, die Sekretärin ist dort ausgefallen, und jetzt wird zu möglichst sofort jemand gesucht. Trauen Sie sich das zu?“ – Ja! Gesagt, getan. Besser hätte es nicht kommen können. Wir fuhren sofort zusammen dorthin, und gemacht war es. Ich war gewohnt, mich schnellst einarbeiten zu lassen oder auch zu „müssen“ und schnell Überblick über das, was ist, zu bekommen. So liefen die sieben Wochen klasse, endend mit einem Angebot, dort bei Bedarf weiterhin einspringen zu können und direkt im Anschluss mit wenig Stunden in einer anderen Klinik weiterarbeiten zu können, jedoch nicht über die Zeitarbeitsfirma. Das war super. Dabei lernte ich wunderbare Menschen kennen, mit einer Person arbeitete ich drei Jahre zusammen, im Krankenhaus sprang ich noch drei Mal im Lauf des Studiums ein, mit dem Angebot – einige Male -, ganz den Arbeitsplatz übernehmen zu können.
Das hätte bedeutet, dass ich dafür das Studium hätte abbrechen müssen – bei aller Achtung, ich arbeitete als Sekretärin vertretungsweise im Studium gern, um damit Geld zu verdienen, aber ganz, als Vollzeit-Job würde ich es nie mehr tun wollen. Davon wollte ich ja gerade weg mit dem Studium. – Mein Freund bekam schon den Verdacht, andere würden es „riechen“, dass ich das Studium unbedingt wolle und mir alle möglichen Jobangebote machen, die ich dann ausschlagen könne oder müsse …
Die nächsten Semesterferien waren erneut mit einem Job via Zeitarbeitsfirma von jetzt auf gleich gefüllt mit Teil mit diesmal dreiwöchiger Vertretung
Ich kann es empfehlen, wenn man nicht viel Zeit hat zu suchen – das war ein gutes Angebot. Zwar war der Verdienst niedrig mit 17 Euro die Stunde, was dort in der Verwaltungsleitung auch bedauert wurde, da man mir mehr „gewünscht“ hätte – aber von den zwei Malen, wo ich einfach in so eine Zeitarbeitsfirma ging auf „gut Glück“, habe ich jedesmal sofort, ohne jede Wartezeit, ohne irgendeinen Aufwand für mich a) eine passende Stelle angeboten bekommen und sie genommen und b) selbst wenn der Verdienst auf dem eigentlichen Job niedrig war, habe ich tolle Angebote während der Arbeit oder infolgedessen erhalten, die mich weiterbrachten, wo es dann finanziell wieder stimme. Ich bereue es nicht, so gehandelt zu haben. Es war eine Zeit voll Chancen. Aus wenig viel machen, sich einfach einlassen, die Chance ergreifen, das praktizierte ich hier erneut – und diesmal, ach wie froh war ich!, würde ich einfach ein paar Wochen diesen Bürojob machen, wieder rausgehen und das Studium weitermachen können. WIE sehr anders es ist, wenn man einem Job festgefahren ist oder scheint – und meint, mit der jetzigen Qualifikation könne man nur dies und das machen, und das gefiele auch nicht wirklich. So ging es mir damals am Gericht. Staatsanwaltschaft, andere Gerichte, Bewährungshilfe – das waren im Wesentlichen die Einsatzgebiete, in denen man mit der Ausbildung arbeiten konnte. Sonst stand einem die mittlere Beamtenlaufbahn am nahsten – heute sind die Ausbildungen einer ähnlichen Ausbildung wie meine früher dort sogar zum Teil integriert, wie ich sah. Dazu musste man noch eine Weiterbildung machen. Was ich sonst am Ehesten gemacht hätte, war, auf Rechtspflegerin weiterzulernen und damit die höhere Beamtenlaufbahn zu nehmen – nicht weil ich sie anstrebte: Ich fand den Beruf jedenfalls ansprechender, als in einer Kanzlei mit administrativen und meist schriftlichen Tätigkeiten die Zeit zu verbringen.
Wenn ich mir vorstelle, dass damals mal ich selbst mit ca. 40 Jahren zu mir gekommen wäre zu einem Besuch im Gericht in Westfalen,  als ich 18 oder 19 Jahre war, kurz vor Ausbildungabschluss stand und lang merkte, dass ich mich trotz der sicher nützlichen grossen Rechtslehre-Anteile chronisch unterfordert fühlt auf die Art der Arbeit und den Grad der Verantwortlichkeit bezogen: Ich wäre erfreut gewesen. Besonders, wenn ich mir sozusagen selbst einen Teil kommender  Entwicklung oder ein „Spitzenerlebnis“ aus der für mich erst kommenden Zukunft erzählt hätte, wäre ich wahrscheinlich sehr froh gewesen. Erleichterung hätte es wohl gegeben, dass ich nicht würde „festgefahren“ bleiben und noch Gutes käme. Ich glaube, ich hätte aufgeatmet, wenn ich selbst mit 40 Jahren zu mir mit 18 Jahren gesagt hätte: „Wenn Du 35 bist, bekommst Du eine Professorenstelle – auf Lebenszeit im Wesen, das ist machbar – angeboten. Du brauchst nichts Besonderes dafür tun – keine Stellenanzeigen nichts. Jemand wird Dich zum richtigen Zeitpunkt einladen und Dir das Angebot im Rahmen dessen machen. Es kommt zu Dir.“ Da wäre ich vor Erleichterung ob der Perspektiven-Höherentwicklung sehr, sehr froh, dankbar, erleichtert gewesen und hätte mit Mut und mehr  Zuversicht  als damals in die Zukunft gesehen.
Jedoch: Wäre ich mit 40 Jahren wieder mir gegenüber mit 18 Jahren dann plötzlich verschwunden, hätte ich mich wahrscheinlich gefragt: „Oje, und wie komme ich jetzt dahin? Dafür braucht man wohl ein Studium. Ist die Entwicklung auf jeden Fall so, dass es eintritt, oder kann ich auch etwas vermasseln?“ Gut, wenn man sich bei der Hand nimmt und zeigt: Studier mit 28 Jahren, schreib solang unter anderem, stärk Dich – es wird.

Warum nicht?: Zeitarbeitsfirmen zur Suche nach richtigen Mitarbeitern „zwischenschalten“

Nochmal zurück zur Nutzung von Zeitarbeitsfirmen, um möglichst schnell und ohne grossen Aufwand eine Stelle wie für die Semesterferien bekommen zu können: Eine solche Firma lebt ja davon, zur rechten Zeit Kompetenzen infragekommender Personen möglichst geschickt identifizieren und dann die passende/n Persone/n auf die für sie bzw. Arbeitgeber passende Vakanz – freie Stelle also – bringen zu können. Dafür ist es sinnvoll natürlich, gleich einen möglichst klaren und detaillierten Lebenslauf mitzunehmen. Tips hierzu aus Erfahrenheit …
Besonders – weiss ich – wenden sich z.B. und unter anderem auch Firmen dorthin, die – und dies besonders für verantwortungsvolle Jobs, die  schnell ganze bestimmte Fähigkeiten finden möchten bei einer Person, aber keine Zeit sich nehmen bzw. sich auch nicht die Mühe machen wollen für einen Aufwand, jetzt über Stellenanzeigen Personen einzuladen, einzeln zu sprechen und dann auszuwählen. So etwas kostet jede/n Personalchef/in und -Mitarbeiter Zeit, Nerven und zudem Geld für diese Suche – bei zweifelhaftem Ergebnis zuweilen. Ganz besonders gut habe sich das Findenwollen von leitenden Mitarbeitern der mittleren bzw. beginnend höheren Ebene in einer Betriebs“hierarchie“ bewährt: im Sinn von Zeit-, Nerven- und Geldersparnis und das Fügen von passenden Kompetenzen einschliesslich der Persönlichkeit im Licht jeweiligen Betriebs – so eine Aussage aus einer Firma, die so neue Mitarbeiter finden lassen möchte.
Über eine Zeitarbeitsfirma sucht die Firma, gleich einer dazwischengeschalteten Agentur, die richtige/n Person/en. Glück ist, wenn plötzlich jemand reinkommt, genau passend für eine schnell zu besetzende, zeitlich zuweilen limitierte Vakanz. Ich hatte je das Glück, dass für ein paar Wochen gesucht wurde und je auf einem Arbeitsplatz, an dem man sich ganz schön ins Zeug legen musste, um sich sehr schnell – da ich je nur wenige Stunden Einarbeitung hatte, alles Wichtige mitschrieb und: das war jeweils das Besondere…: Es gab niemanden mehr nach den ca. 2 Stunden, den ich hätte fragen können. Es sollte eigentlich jemand dasein zum Fragenkönnen. Aber: Es wird eine Person krank, die Stelle ist frei, wird aber nicht besetzt – Ausfall.
Abläufe sich zu merken, die für eine Person mit monate- oder jahrelanger Erfahrung auf dem Platz sicher leicht/er zu managen ist.

Eine administrative Klinikleitung  erhielt ich unvermutet angeboten 1999, als ich dort in dreiwöchiger Chefsekretärin-Vertretung (zuständig für den Bereich des ärztlichen Direktors der Klinik) in den zweiten Semesterferien arbeitete.
Der kaufmännische Geschäftsführer – er machte mir das Angebot – hatte mich ein paar Tage bzw. ca. zwei Wochen bei der Arbeit beobachtet. Ich wusste, dass es eine hohe Personalfluktuation gab. Es waren einige Leute gegangen, weil es ihnen zu hart war – zuviel Stress, zu viel Anforderung.
„Fangen Sie hier an, Ihr Studium können Sie doch immer noch irgendwann fertigmachen. Brechen Sie es ab oder etwas in der Art, dann können Sie nächsten Monat hier anfangen.“
Das Gespräch überraschte mich vom Inhalt her.
„Ich glaube – abgesehen davon, dass ich das Studium fertigmachen möchte – nicht den richtigen Abschluss, die Qualifiziertheit, dafür zu haben , für eine administrative Klinikleitung.“ ‚
– „Was wäre der richtige Abschluss Ihrer Ansicht nach? Wer wäre richtig auf diesem Posten?“ fragte er.
„Volkswirt,  Betriebswirt oder etwas in der Art.“.
Er wog es in sich. Doch schnell war er fertig.
„Das ist nicht nötig. SIE haben alles, was man für den Job braucht. “ Ich staunte. Warum? Was braucht man dafür? Und fragte mich – nicht zuerst ihn – was er wohl damit meine. „Ich habe Sie beobachtet. Alles andere können Sie lernen. Was nötig ist, haben Sie. Überlegen Sie es sich.“

Im Ernst.: Ich hätte nicht gedacht, dass mir jemand – der mich bei einer Chefsekretärin-Vertretung, die tatsächlich nicht einfach ist, erlebt -, mir die administrative Leitung einer Klinik zutrauen würde, die in wenigen Jahren wirtschaftlich unabhängig werden soll, wie ich hörte.
Doch: Ich brauchte nicht lang überlegen: Da es eine Vollzeit-Stelle würde, könnte ich es unmöglich neben dem Studiun her machen. Egal, was  käme, ich wollte das Studium fertigbekommen und nicht vorher auf eine andere „Station“.
……..
Hier wird es noch weitergehen bei etwas Zeit dazu.

Lieber Gruss – C. Schüren