Zur Person

Geboren 1970, Dipl.Soz.Päd. & -Soz.Arb. (FH), Seminarleiterin, Autorin, sensitive Heilerin,  in erster abgeschlossener Ausbildung Justizangestellte.

Kaum zu glauben: Fast 26 lange Jahre ist es her, dass ich – nach meiner ersten Ausbildung zur Justizangestellten an einem Amtsgericht in Westfalen, eine Ausbildung vom nordrhein-westfälischen Justizministerium mit Richtliniengebung durch das Oberlandesgericht Hamm – für einige Monate bis zu meinem Weggang nach Kiel zum dortigen Amtsgericht in Vertretung die Leitung einer Geschäftsstelle für Strafsachen – Jugendstrafsachen und Führerscheinentzüge – innehatte. Dies ist mein erstes berufliches Leben. Es gab damals Personalengpässe, daher kam ich gleich in eine Position des an sich mittleren Beamtendienstes: Da ich im selben Gericht durch alle Abteilungen gegangen war in der Ausbildung, für je zwei Monate mit Rechtswissenlernen dort und in der Berufsschule, erschien ich der Geschäftsleitung als am Ehesten geeignet, die verantwortungsvolle Stelle einnehmen zu können. Zwei andere gerade mit der Ausbildung fertige Kolleginnen waren eben zur Staatsanwaltschaft in Münster gewechselt, ich war die einzig infragekommende Person für die Stelle. Wie so oft versuchte man die Lücke intern zu füllen, Einstellungsstop, und so kam ich in die Lage, dass ich mir ein wenig vorkam, als würde ich mit etwas zu grossen Schuhen laufen. (Die Position kann man mit der Art der Ausbildung für gewöhnlich nicht einnehmen mangels Beamtenausbildung).

Doch ich merkte, es ist nicht erfüllend. Mein Inneres war leer und blieb es, wenngleich ich viel lernte, das mir noch heute bestens dienlich ist. Dazu gehört, die von mir so genannte „dritte Fremdsprache“ früh gelernt zu haben: „verwaltisch“. Diese Sprache mit „Behördendeutsch“ ist inzwischen verinnerlicht. Das ganze Ambiente am Gericht, in der Verwandtschaft und beruflich auch mit manchen Polizisten in der nächsten Umgebung, mit einer Mutter, die ebenfalls an einer Behörde arbeitete und dies in einer relativen Kleinstadt, wo sich die  Meisten kennen, führten dazu, dass ich etwas entwickelte, das ich heute noch spüre, wann immer ich in Behörden, im Ämtern ect. bin: Ich fühle eine Art brüderlicher/schwesterlicher Verbindung, eine Art freundlicher „Solidarität“ in Bezug auf fühlende Wesen, die berufliche Rollen innehaben – in der Reihenfolge findet ja alles statt -, als würde ich noch immer dort arbeiten. Es ist wie ein familiäres Gefühl. Ich habe liebevolles Mitempfinden für dort arbeitende Personen, Mitgefühl für häufigen Stress, der nach aussen zuweilen nicht zu sehen sein mag und für die Nöte der KollegInnen. Das liegt sicher daran, dass ich viele nette Personen habe kennenlernen dürfen – und so ist es immer irgendwie heimelig, wenn ich in ein Amt gehe, egal ob es sich um Polizei, Rathaus, Gericht ect. handeln mag. Es ist erstaunlich, da mich der Beruf nie erfüllte, sondern eher zweckmässig war, doch es ist so. Eine Scheu, dass Menschen in Behörden angeblich – wie leider zuweilen angenommen werden mag – nicht hören, nicht verstehen, nicht würden hören wollen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe andere, gegenteilige Erfahrung gemacht. Wäre ich weitgehend unbewusst, wenn ich in eine Behörde gehen würde, wäre es gut möglich, dass ich mich irgendwo auf einem Stuhl einkuscheln und einschlafen würde im Eindruck von Heimeligkeit. Selbst überrascht, aber so ist es.
Daher verliefen Gespräche auch immer etwas persönlich und nett. Offenbar ist es eine Prägung, die nicht vergeht. Ich merke einen deutlichen Unterschied von meiner Auffassung her in Bezug auf Personen, die nicht an Behörden arbeiteten. Bei ihnen sind eher Ängste, Befremden und Ferne zu spüren. So habe ich meine „Ausstattung“ eingesetzt, um freundliches, versöhnliches Klima für andere hinsichtlich Behörden ect. schaffen zu wollen, damit Ängste und Fernegefühle abgebaut würden.
Eine Zeit spielte ich mit dem Gedanken, nach meiner Ausbildung auf Rechtspflegerin zu lernen.

Erst später – mit Orientierung seit Kindheit – gelangte ich zu einem neuen beruflichen Leben, das mir seitdem (1992) volle Erfüllung gibt. Ich nahm auf eigenes Anliegen meinen Abschied vom Gericht: Nachdem ich ein Jahr dort in Kiel gearbeitet hatte, stellte ich bei einem Besuch und dann öfteren Hinkommen in ein Zentrum für Ganzheitsentwicklung, was meint: spirituell-geistige, seelische, körperliche und soziale in dann werdenden Zusammenarbeit mit dem leitenden Heiler und Meditationslehrer fest, dass das Wahrnehmen des Wesens anderer mit Ursachen von Problemen „meine“ Passion sei.

So wie man plötzlich weiss „Das ist es!“ war es auch bei mir. Mangels Gelegenheit an Vergleich in der sonst eher trockenen Arbeit am Gericht war es mir sofort klar. Mir war, als würde ich einen roten Faden in meinem Leben auf einmal greifen können, den ich bisher nicht hatte wahrnehmen können. Ich hatte an den Gerichten zum Teil auch Kontakt mit kommenden Personen, dies hier, in eine Lebensberatung mit einer internen Ausbildung in Beratung, Yoga, Meditation und mehr einsteigen zu können, war für mich erfüllend. Die inneren Sinne – Hellsinnigkeit – zur Hilfe für andere einsetzen, heilende Anlagen hegen und entwicklungsbezogen zu schreiben bzw. zu veröffentlichen erwiesen sich als die Passion schlechthin.

Seither übe ich diese Tätigkeit, im Wandel von Ehrenamt, Freiberuflichkeit, Angestelltentätigkeit oder Nebenberuflichkeit aus. 1994 kamen Schulungen für andere hinzu, die sich – mit Wissen aus meinem Innern zum guten Teil – erst ergaben und sich dann konkret weiterentwickelten.
Später, 1998-2001 bzw. 2003 studierte ich noch einmal: Sozialwesen. Hier erwarb ich eine Basis, nun auch offiziell – mit staatlicher Anerkennung als Diplom-Sozialpädagogin & -Sozialarbeiterin (FH) – beratend und mit Gewichtung auf die psychologisch-soziale Entwicklung tätig sein zu können. In einem Land, in dem solche staatlichen Anerkennungen stark gewichtet werden, erschien mir alles andere – blosse freiberufliche Tätigkeit aufgrund „Hineinwachsen“ in den geliebten Bereich, doch „nur“ Justizangestellte von der Basis her – als risikohaft.
Eine dreijährige interne Ausbildung im genannten Zentrum von 1992-1995, nochmal in die Vergangenheit zur Klarstellung der Basis – brachte viel innere Vertiefung mit sich, eine Art klösterliches Leben und Abschied von etlichen äusseren Reizen, die bisher mein Leben mit bestimmt hatten. Ich tauchte nach innen ab, inmitten der Tätigkeit, das kleine Zentrum erst administrativ „auf Vordermann“ zu halten oder auch weiter zu bringen, später zwei Jahre zu leiten. Es war arbeitsreich, vertiefend, wunderbar.
Dabei kam ich viel an Wissen heran, das von innen her wahrnehmbar ist und das unserer Seele innewohnt. Ich erlebte eine Art „Transformation“ im Innern, das sich auch auf das Seelische und den Körper bezog. Hier erkannte ich, dass bestimmte Gesundheitsprobleme dabei auftauchen konnten, für die es bei Ärzten schwer Ansprechpartner zu finden gab. Ich begann darüber zu schreiben, so, als hätte ich es „im Blut“ – als Anlage -, über Entwicklung a) wahrzunehmen, b) so gut es geht zu helfen und c) die Ergebnisse, das Relevante schriftlich zu notieren. Hieraus entsteht eine Buchreihe.
Das Wesentliche ist weiter erfahrbar in den Tätigkeiten, die das Meiste ausmachen in der Rubrik „Christine als … „.
Der beste Eindruck meines Angebots ist zu lesen in den Texten „Lesen mit Bewusstsein“, hier unter der Sparte „Interieur“ sowie unter „Christine als…“ und dort „Sterbebegleiterin“. Dies sind Essenzen meiner jetzigen Tätigkeit. Die Rubrik „Christine als…“ stellt, das ist mir wichtig zu sagen, nicht meine Person in den Mittelpunkt – auch stelle ich mich nicht gern in den Vordergrund, es sei denn, es hat einen bestimmten, wichtigen Grund -, sondern die Tätigkeit, die jedoch untrennbar mit mir verbunden je ist. Es war der einfachste Weg, die sich entwickelnde Komplexität von Aufgaben, Herausforderungen und Agieren am Besten übersichtlich darstellen zu können.

Das Thema „höhere Entwicklung des Menschen“ habe ich auch im Studium – bei  mir mit dem Schwerpunkt Sozialmedizin, Psychologie, Soziologie (Reha & Gesundheit als erster Schwerpunkt, Soziale Arbeit mit Frauen als zweiter Schwerpunkt) eingebracht und meine wissenschaftliche Abschlussarbeit darüber geschrieben.
(Diplomarbeit von Christine Schüren: „Sensitivität – Chance oder Risiko? Sozialpädagogische Überlegungen zu einem wenig erforschten Thema“, mit einer Erfahrungs-Studie über fünf sensitiv begabte Kinder im Mittelpunkt. Erschienen an der FH Kiel, Fernleihe Info: 0431-210 48 00, Zentralbibliothek, sie soll bald auch als Ebook erhältlich sein mit Veröffentlichung durch mich. Gegen eine Gebühr von 10 Euro sende ich sie gern als pdf zu als leicht überarbeitete Fassung.).
Meine Autobiographie ist Teil der Abschlussarbeit. Auf den eigenen Erfahrungen basiert sie zunächst, bereichert durch Beratungen etlicher Personen im Lauf der Jahre, deren höhere Wahrnehmungsfähigkeiten oder innere Potentiale allgemein sich weiter entwickelten. In der Abschlussarbeit hat die sogenannt höhere Wahrnehmungsfähigkeit, eine feine Art der Empathie/Telepathie eine vorrangige Rolle sowie heilerische Gaben und wie sie ins Leben von meist seit Kindheit „sensitiver“ – hellsinnig begabter – Personen bis in ihr Erwachsenenalter im Hinblick auf ihre geistige-seelische-körperliche und soziale Entwicklung hineinspielten.

In den letzten Jahren hat eine Hilfe für Tiere – Vögel am Ehesten – eine grössere Rolle eingenommen. Ich erlebe sie als feinfühlige Wesen mit grosser Intelligenz und einer feinen Ethik mit gutem Charakter, die beidesamt so manch menschlichem Genossen gut zu Gesicht stehen würden. Wer möchte, kann in einem kleinen Hilfsnetzwerk mitwirken, das einerseits online, andererseits in persönlichen Terminen mit Schulung in Kiel – wahlweise – stattfindet. (s. Link unter „Interieur“, „Hilfssysstem – mach  mit“).

Ich lade ein zur Mitwirkung in einem Anliegen, mehr Hilfe für Tiere oder Menschen in Not ermöglichen zu wollen. Mehr ist lesbar unter dem Link oben in der Menüleiste: Hilfsversuch – „andere finden“.

sonne