Dipl.Soz.Päd. & -Soz.Arb. (FH)

Mit 28 Jahren und nach bereits erster Ausbildung und Arbeit in einem anderen Beruf – der mir nicht lag (Justizangestellte) – habe ich zu studieren begonnen, von 1998-2001. Die Bezeichnung des Abschlusses dieses sozialwissenschaftlichen Studiums ist: Diplom-Sozialpädagogin & -Sozialarbeiterin (FH). Ich erwarb Diplom und die staatliche Anerkennung – sie ist nötig, wenn man in deutschen Behörden tätig sein möchte. Das strebte ich an sich nicht an, habe es aber doch der Sicherheit wegen gemacht. Alles aus dem Studium herauszuholen, was möglich war, um mir eine so optimale Basis wie möglich erschaffen zu können, war mein Anliegen. Wer erstmal in einem falschen Beruf ist, weiss eventuell, was es heisst, dort festzusitzen und dann erst mühsam umsteuern zu  müssen, bis man die Basis hat, dass man auch DAS tun kann, was man machen möchte – und nicht, was andere einem aufoktruieren.
Mein Schwerpunkt im Studium war Rehabiliation und Gesundheit. Medizin und Psychologiue waren zwei schwerpunkthafte Fächer darin, neben Pädagogik und Soziologie, Politik und mehreren Wahlveranstaltungen. Ich studierte dabei die Diagnosehandbücher der WHO bzw. das DSM, damals in der 4. Ausgabe (DSM IV) und das ICD-10 (ICD = „International Classification of Deseases“ der WHO = „Weltgesundheitsorganisation“).
Dabei war ich entsetzt, dass die höhere Entwicklung des Menschen mit keinem Wort erwähnt ist. Sie wird nur fehlinterpretiert und dann in Stückchen wie Anzeichen einer seelisch bzw. geistigen Erkrankung dargestellt. Es ist eine Verzerrung sondergleichen. Ich habe nun vor dem Studium durch das Leben in einem spirituellen Zentrum 1992-1996 eingehend die höhere Entwicklung studiert, auch interne Ausbildung darin gehabt. Ich war selbst seit Kindheit mit einer feinen Wahrnehmung ausgestattet, die nach spirituellen Traditionen fernöstlicher oder weiterer Völker als natürlich dazugehörig angesehen wird, als ganz normal: dass es weitere Sinneswahrnehmung gibt, die die sog. fünf.-Sinnes-Wahrnehmung um eine Weites übersteigt, dass wir andere Seinsebenen, die es wirklich gibt bzw. geben kann, wahrnehmen können, dass wir im Gebet auf Antwort hoffen und eine solche auch hören könn(t)en, dass wir andere Wesen, die im Raum sind, auch nicht-sichtbar fürs physisch-grobmotorische Sichtvermögen, wahrnehmen und mit ihnen kommunizieren können, dass es heilerische Gaben gibt – all das ist in den spirituell kundigen Völkern ohne Zweifel bekannt und als normale Anlage angesehen. In einigen westlichen Ländern, wie Deutschland auch, werden diese Möglichkeiten jedoch eher als Unsinn angesehen – und werden tatsächlich angesehen, mangels Wahrnehmbarkeit aufs Gros der Bevölkerung bezogen offenbar, als würde es sich bei jenen Personen, die darüber erzählen, dass sie es für normal halten oder es könnten, um erkrankte Personen handeln. Ja, ich war sehr entsetzt, als ich das ICD-10 in den genauen Diagnosekritierien studiert habe. Die WHO hat bis heute noch nichts geändert, obwohl Personen aus der transpersonalen Psychologie seit Jahren/Jahrzehnten darum bitten, diese höhere Entwicklung kenntlich machen zu mögen, damit keine Verwechslung mit etwaiger Erkrankung besteht. SO müssen aber Personen, die ganz gesund und „normal“ sind und deren Wahrnehmung sich z.B. in weitere Weiten ausdehnt, befürchten, wenn sie erst einmal unsicher sein mögen, was mit ihnen geschehe, dass sie írrtümlich für krank angesehen oder gehalten werden, wenn sie davon erzählen, z.B. Gedanken und Gefühle anderer „hören“ zu können, im Gebet das Gefühl zu haben Antwort erhalten zu haben (das könnte als eine akustische Halluziation und damit als eins von vier diagnostischen Kriterien für eine paranoide Schizophrenie angesehen werden).
Gott, wie ist dieser Kulturkreis, diese Ansicht, arm. Menschen können sich nicht höher entwickeln und werden von einer leitlinienerfüllenden Organisation, die die Gesundheit schützen sollte, geistig so beengt, dass sie für krank gehalten werden können und werden, wenn sie entweder selbst nicht  merken, fühlen können, dass sie ganz in Ordnung sind und man sich einfach so entwickeln kann oder wenn z.B. konsultierte Personen wie Ärzte, u.U. Psychiater/in, anders als klar sehen können, dass eine Person ganz in Ordnung ist und nur ihre höhere Entwicklung beginnt zu beschreiten.

Es ist sehr wichtig, das zu merken und den Mut und das Selbstvertrauen behalten zu können, in sich, ins Göttliche. Denn das Göttliche gibt es – aber es wird im Grunde auch als etwas seltsam im medizinischen Kontext eingeordnet, wenn jemand darüber berichtet. – Wie arm ist das.

Ich empfehle, die „Autobiographie eines Yogi“ von Paramahansa Yogananda, in der Originalausgabe von 1950, von der SRF (Self Realization Fellowship) zu lesen und/oder die Anastasia-Bücher von Wladimir Megre, um zu merken, was ganzheitliche Entwicklung ist und dass Personen, die es erleben, feinfühlig, weiter im Wahrnehmen, im Vermögen innerer Art werden zu können oder auch zu wollen, weder ver-rückt noch gefährlich sind, sondern normale Personen auf der Suche nach mehr.

Lasst Euch nicht entmutigen, wenn Ihr an der Stelle seid. Geht weiter. Empfehlen kann ich auch die „Freie Internetschule zur Zeitenwende“ von Sabine Wolf unter www.kristallmensch.net. Hier kann man sich kostenfrei weiterbilden auf eine anschauliche und praxisnahe Art. Das ist eine von sicher etlichen Möglichkeiten. Desweiteren wird eine gute Geistesschulung helfen, sich richtig zu zentrieren und sein Inneres wahrnehmen zu können – seine Seele fühlen zu können.

Ich mache in dem Bereich mit Erfahrungen seit Kindheit Beratungen mit Hilfe in Krisen der Entwicklung seit 1992. Ich helfe Menschen, ihre Entwicklung – von mir hellsinnig wahrnehmbar, so die Erfahrung -, wahrnehmen, einordnen zu können und sie dann mit hoffenltich neuem Mut fortsetzen zu wollen, ohne sich in „Fallstricken“ von falscher Diagnose, Einordnung, sonstigem Nachteil verwickeln zu lassen. Mut, Selbstvertrauen, gutes Selbst-Empfinden ist es, was jeder braucht. Dann kann man FÜHLEN, was wahr ist, innen und aussen. Offenbar ist eine klare Wahrnehmung nicht überall beliebt. Mag es damit zusammenhängen, dass sie sowenig gefördert – und gefordert auch – wird?

Ich bin u.a. Mitglied im Netzwerk Intervoice (s. auch Button hier in dieser Rubrik unter „Intervoice Mitglied“), einem internationalen Verbund von Personen, die helfen, wenn jemand „Stimmen“ hört. Als ich 2002 an einer Klinik arbeitete, wurde ich von dem Leiter und Initiator, Prof. Dr. med. Marius Romme und Sandra Escher, Wissenschaftsjournalistin, zu Intervoice eingeladen. Meine wissenschaftliche Abschlussarbeit habe ich u.a.. mit Ergebnissen aus ihren Forschungen, auch jüngste damals, geschrieben, wobei ich Hellfühlen klar benenne, aber auch die Einordnung als „Stimmenhörende Person“ beleuchte.

Sie vertreten die Ansicht, dass das Wahrnehmen von „Stimmen“ mehrere Gründen haben kann und keine Krankheit ist. „The experience of hearing voices has nothing to do with any kind of illness („Die Erfahrung von Stimmenhören hat nichts zu tun mit irgendeiner Art von Krankheit“)“, stellte Prof. Romme vor wenigen Jahren auf einer Intervoice-Jahres-Konferenz in Griechenland sehr deutlich und entschieden heraus. Darüber dürfe es keinen Irrtum geben.
Faktisch begeht ihn aber eine Person, die nur nach Schulmedizin ausgebildet ist und darüberhinaus weder eigenes Interesse, Engagement oder zeitlich bedingte grössere Möglichkeit sehen mag, sich mit dem „höheren Wissen“ „auch noch“ befassen zu sollen, diesen Irrtum aber sehr oft! Was für eine Leidens“karriere“ da wach wird! Prof. Romme und Sandra Escher hat u.a. durch eine Studie mit 80 hellhörenden, hellsichtigen Kindern herausgefunden, dass die GEsundheit und die soziale Seite sich rasch zum Guten wandeln kann, wenn jemand mit seinen Erfahrungen von anderen gehört, ernstgenommen wird – traurig, dass man das sagen muss: es bitte ernstnehmen zu mögen – dass es noch wie eine Seltenheit erscheint, dass die wirklich geschieht und geschehen kann. ! In einer gut funktionierenden Gesellschaft hätten alle einen Platz, der ihnen genehm ist bzw. ausreicht. Es würde niemand ausgegrenzt, und alle würden sich verstehen – sie würden sich Mühe geben, einander verstehen zu wollen. .

In spirituell wissenden Kreisen würde man die Fähigkeit als normale ansehen, etwas zu hören, das nicht unbedoingt sichtbar da sein braucht und die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es sich um einen Einfluss handele, der ins Energiefeld einer Person „funke“ – was die Person als Hören von Stimmen, auch u.U. sachlich richtigerweise, erfahren mag. Wer Interesse hat, sich selbst zu erkundigen, kann sich an diese Webadresse wenden: http://www.intervoiceonline.org/

Es werden nach wie vor erfahrene, kompetente Personen gesucht, die auch eigene Erfahrung in dem Bereich haben können. Ich habe seit Kindheit Erfahrung mit sog. Hellhören, -sehen, – fühlen und wusste erst nicht, was mit „Stimmenhören“ gemeint sei. Es ist doch ganz  normal, dachte ich, andere Personen, auch wenn sie weiter weg sind oder in einer anderen Seinsebene, hören zu können – wenn man sich auf sie einstellt. Die Wahrnehmungsfähigkeit ist ein Werkzeug des Innenlebens.
Bisher habe ich die Erfahrung gemacht im Gespräch  mit sog. „stimmhörenden“ Personen, auch in eigenen Beratungen und Hilfsbestreben für sie, dass jeweils ein Einfluss einer anderen Person, eines anderen Wesens, in die Aura einer dann „stimmhörenden“ Person geraten war o.ä., was so wirken kann, als würde man jemanden dann in sich hören auf aufdringliche Art, anstelle eines „gesunden Abstandhaltens“ und -Haltenkönnens. Wenn dieser Einfluss entfernt worden ist, war auch das Hören einer Stimme oder Fühlen einer jeweilig betreffenden Präsenz sofort weg – das ist wichtig erfahren zu können: War es SO eine Erfahrung? (Hören-Fühlen)? Die Schulmedizin und auch Psychologie, es sei denn die Transpersonale Psychologie hat keine Erklärung und keine Wahrnehmung darüber offenbar. In der sog. Ethno-Medizin, in Deutschland ein Randgebiet – wurde es eins oder war es das „immer“? – gibt es offenbar Erklärung dafür. Mehr darüber an anderer Stelle oder auf Anliegen.

Lieber Gruss mit diesem denkenswerten Thema von Christine Schüren

P.S. Schön finde ich dazu auch den Film „The sixth sense“, etwa um das Jahr 2000 erschienen,