Spirituelle Erfahrungen aus neurosychologischer Sicht

Auszug aus der Diplomarbeit: Sensitivität - Chancen und Risiken, Ó Christine Schüren 2001, akt. bis 2008, chr.schueren@googlemail.com

Einen wissenschaftlichen Hintergrund für die von vielen Autoren beschriebene emotionale Eindrücklichkeit und einschneidende Erlebnisdimension sensitiver Erfahrungen (Greenwell 2000; Grof 1991; Romme/Escher 1997; Bragdon 1991; Murphy 1992; Orloff 1997) könnten möglicherweise neuere neurologische Forschungsergebnisse bieten, nach denen Aktivitäten in den Temporallappen des Gehirns u. a. mit sensitivem Erleben in Verbindung gebracht werden. Der Neuropsychologe Michael Persinger in den frühen 60er Jahren und 1997 der Neurologe Vilayanur Ramachandran nahmen ein “eingebautes spirituelles Zentrum” im Gehirn an. Ramachandran vermutete es “unter neuronalen Verbindungen in den Temporallappen des Gehirns.” Diese befinden sich direkt hinter der Schläfe. “Auf Bildern, die mit Hilfe der Positronen-Emissionstomographie (PET) erzeugt werden, flackern diese Gebiete auf, sobald die Versuchspersonen einer Erörterung spiritueller oder religiöser Themen ausgesetzt sind.” Die aufgespürte Stelle wurde God Spot (”Gottesfleck”) genannt. Man fand heraus, daß die Reaktionen je nach Kultur schwanken, daß westliche Menschen mehr auf die Erwähnung “Gott” ansprechen, andere auf Symbole, die ihrer Tradition eher entsprechen. Die Aktivität in den Temporallappen wurde seit Jahren mit den mystischen Visionen von Epileptikern und LSD-Konsumenten in Verbindung gebracht. (vgl. Zohar/Marshall 2000, S. 20) Die gleiche Aktivitität in den vorderen Schläfenlappen stellte man bei der Untersuchung von Stimmhörenden mittels EEG- und PET-Messungen fest. (vgl. Strathenwert/Bock 1999, S. 28-33)

Ramachandran zeigte als Erster, daß die Aktivität auch bei Menschen ohne gesundheitliche bzw. psychische Probleme vorhanden ist. (vgl. Zohar/Marshall 2000, S. 20-21)
Dr. Persinger wollte kontrollierte Bedingungen für die Forschung schaffen und entdeckte, daß sich das Gewebe in den Temporallappen künstlich mit Magnetfeldaktivität stimulieren läßt. Die Wirkung nach einem Selbstversuch beschrieb er (als nicht-religiöser Mensch) als eine “Schau Gottes”. In der großen Mehrheit der Fälle ruft eine Stimulierung unterschiedliche Arten mystischer Erfahrungen bzw. sensitives Erleben hervor. (vgl. ebd., S. 106-107)

Zu sensitivem bzw. spirituellem Erleben und Eindrücklichkeit der Erfahrungen in Erinnerung und Gefühlen heißt es: “Die Temporallappen hängen eng mit dem limbischen System, dem Emotions- und Gedächtniszentrum des Gehirns, zusammen. Zwei entscheidende Bestandteile des limbischen Systems sind der Mandelkern (Amygdala), eine kleine mandelförmige Struktur in der Mitte des limbischen Systems, und der Hippocampus, der für das Aufzeichnen von Erfahrungen im Gedächtnis eine wesentliche Rolle spielt.” Bei Stimulation der Emotionszentren kommt es nach Persingers Untersuchungen zu gesteigerter Temporallappenaktivität. Umgekehrt wirkt eine erhöhte Aktivität in den Temporallappen stark auf die Emotionen. So können Erfahrungen mit Sensitivität, selbst wenn sie nur einmalig sein sollten, einen bedeutenden und anhaltenden Einfluß auf das Leben haben. Sie werden oft als ´das Leben transformierend´ beschrieben. Warum eine gleichhohe Aktivität in den Temporallappen bei einem Menschen eine Form der Epilepsie, d. h. Krankheit bewirkt und den anderen zu bewußtseinserweiternden Erfahrungen führt, ist ungeklärt. Möglicherweise lassen sich die Temporallappen als “Torwächter der Wahrnehmung” bezeichnen. (vgl. ebd., S. 108-109).

Bragdon, Emma - Spirituelle Krisen, Freiburg 1991
Greenwell, Bonnie - Kundalini: Erfahrungen mit der geheimnisvollen Urkraft der Erleuchtung, Bergisch Gladbach 2000
Grof, Christina und Stanislav - Die stürmische Suche nach dem Selbst, München 1991
Murphy, Michael - Der Quantenmensch: Ein Blick in die Entfaltung des menschlichen Potentials im 21. Jahrhundert, Bern/München/Wien 1989
Orloff, Judith - Jenseits der Angst, München 1999
Romme, Marius und Escher, Sandra - Stimmenhören akzeptieren, Bonn 1997
Stratenwerth, Irene und Bock, Thomas - Stimmen hören: Botschaften aus der inneren Welt, München 1999
Zohar, Danah und Marshall, Ian - SQ - Spirituelle Intelligenz, Bern München Wien 2000

Diplomarbeit “Sensitivität - Chancen und Risiken eines wenig erforschten Themas”

© 2001/2 Christine Schüren, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der FH Kiel als Sozialpädagogin, Schwerpunkt Rehabilitation und Gesundheit

Inhaltsverzeichnis

Die Arbeit ist erste deutschsprachige zum Thema Sensivitität (speziell Empathie und Gesundheit) und geschrieben im Sinn zeitloser Erkenntnis, der Philosophia perennis - ´was von allem, immer und überall gilt´. Hellsinne wieder in Bezug zum Göttlichen zu stellen und als Teil natürlicher Entwicklung zu sehen, war Inspiration und auch nach meiner Wahrnehmung klare Auflage der geistig Inspirierenden, die die Arbeit begleiteten, besonders, als ich später an einer Klinik damit arbeitete. Es war Essenz der Erforschung aus Gesundheit und Entwicklungen sensitiv erfahrener Menschen und hat somit besondere Überzeugungskraft. Hellsinne sollten nicht länger als abgetrennte “Erscheinung” der Seele betrachtet werden.
Die Arbeit wird in Kliniken und Praxen von Ärzten und Heilpraktikern einbezogen und hat zur Gründung von Mitarbeiter- sowie Patientenrunden in Kliniken oder Beratungen, Fortbildungen oder Therapiegesprächen in der Inneren Medizin, Psychiatrie und Psychosomatik geführt. Manchmal wurde sie zwischen Patient und Arzt ausgetauscht oder gemeinsam gelesen, in Hochschulen, einer Gesellschaft für Grenzwissenschaften in der Mehrjahres-Schulung zum Heiler und Medium, Lerntherapeuten sowie bei Physikern zum Verständnis feinstofflicher Zusammenhänge genutzt. Sie ist in Veröffentlichungs-Vorbereitung in erweiterter Form und kann dann auch über diese Seite bestellt werden.

Inhalt in Kürze: Hellsinne und Salutogenese, Entwicklung, die man spirituell nennen kann und nicht braucht, weil es keine Trennung gibt, speziell Empathie in Beziehung mit der Gesundheit. Innerer, noch unerwähnter Blickwinkel ist die Annahme, dass der Mensch lichter wird, transformiert, die Beschreibung von Umstellungen lag am Herzen, um Belege dafür zu sammeln, was Wissenschaft noch kaum kennt, Ärzte bisher ein wenig belächeln mögen, sich jedoch gern überzeugen lassen durch Tuchfühlung, die Hellsinne in der Entwicklung, Selbst- und Fremdbild, Reaktionen von innen und anderer auf Fähigkeiten oder Bedürfnisse der Seele oder des Geistes, die in der Gesellschaft noch nicht (wieder) voll bekannt bzw. anerkannt sind wie Hellsicht (Aurasicht, Kontakt mit anderen Ebenen wie Engeln, Geistführern, Wahrnehmen von Verstorbenen), Gefühle der Heranreifenden, persönliche und soziale Bedingungen und Veränderungen, die sich daraus ergeben. Fazit ist: viel Leid für die Beteiligten durch Unverständnis, mangelndes Wissen und Kenntnisse spiritueller (also “natürlicher”) Entwicklung, Gesundheitsbeschwerden bis hin zur Rente, Sozialhilfe nach Schulproblemen, Schulverweigerung u.m.
Die Verbindung zum Göttlichen stellt sich als beste Basis für Gesundheit und Wohlbefinden heraus.

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Heil-Reisen

Spirituelle Reisen

Es sind Reisen an einen Ort, um dort geistig bzw. feinstofflich Kr_sonnenaufgang05.jpg
tätig zu sein. Mehr steht bei den Reiseerzählungen.
Das Bild rechts ist auf Kreta 2005 aufgenommen, als eine
Gruppe unterwegs war und eine Energieerhöhung erlebt
hatte. Es ist ein Sonnenaufgang im Süden.

Heilungsreise: Gran Canaria & Teneriffa 2006

dunas-300x196.jpgFür Menschen, Tiere oder Orte wirken

Ein Bild der wüstenähnlichen viele Meter hohen Dünen in Maspalomas auf Gran Canaria zeigt die Schönheit und lässt spirituelle Kraft erfahrbar machen. Der Ort ist nahe der Sahara 150 km von Westafrika entfernt.

Erfahrungen, Begegnungen, Wahrnehmungen über Orte und Geschehnisse habe ich auf Tonband gesprochen. Es war eine Freude, damit in der Natur zu sein und lebendig die Eindrücke festzuhalten. An vielfältigen Orten hat es stattgefunden - zwischen Kamelen, im Fluss, nachts an den Felsen kletternd, beim Nächtigen auf der Dachterrasse einer Finca. Ich habe mich inspirieren lassen und dabei liebevolle, bewegte und erweiternde Erfahrungen machen können.

Auch für Tiere:  Zellbefreiung (Staub aus Organen nehmen), Wirbelsäulen-Begradigungen, Entzündungen bessern, Charakter stärken

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